Fußball

Brandgefährlich in der Offensive

Die B-Junioren des Fußball-Landesligisten TuS Sudweyhe streben die Qualifikation zur Meisterrunde an. Vor allem im Angriff ist das Team von Trainer Jan Lehmkuhl sehr gut aufgestellt.
03.09.2020, 12:35
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
Von Sven Hermann

Sudweyhe. Wenn es um die Qualitäten der eigenen Mannschaft geht, traut Jan Lehmkuhl seinen B-Junioren vom TuS Sudweyhe in der neuen Spielzeit der Fußball-Landesliga Hannover so einiges zu. In der Achterstaffel, in der die Teams sich duellieren, heißt es für die Grün-Weißen zunächst einmal, zumindest den vierten Tabellenplatz zu erreichen und sich somit für die Meisterrunde zu qualifizieren. Nach Erreichen des Minimalziels will Lehmkuhl auch danach hoch hinaus.

„Aufgrund unserer Qualität schätze ich es schon so ein, dass wir in der Meisterrunde ein Wörtchen mitreden können. Daher wollen wir als Saisonziel eine Platzierung zwischen den Plätzen eins und drei anvisieren“, strotzt Lehmkuhl nur so vor Selbstbewusstsein. Seit Ende Juni, als der Fußballsport in Niedersachsen wieder zugelassen wurde, befinden sich die Sudweyher wieder im Training. Berief Lehmkuhl seine Elf zunächst zu zwei wöchentlichen Übungseinheiten ein, so bittet er sie mittlerweile dreimal zum Training.

Starke Gegner, gute Ergebnisse

Im ersten Testspiel gegen den zwei Klassen höher angesiedelten Regionalligisten SC Borgfeld verloren die Sudweyher zwar am Ende mit 2:6, boten hier jedoch eine ansprechende Leistung. „Es war ein gutes Testspiel, in dem wir gut mithielten. Wenn wir beim Stande von 2:4 den dritten Treffer gemacht hätten, wäre es enger geworden. Die Möglichkeiten hatten wir. Am Ende ließen die Kräfte nach. Das Ergebnis fiel um zwei Tore zu hoch aus“, bilanzierte Lehmkuhl, dessen Mannschaft daraufhin den Weser-Ems-Landesligisten VfL Stenum mit 8:1 bezwang und sich dann vom Bremer Verbandsligisten TuS Komet Arsten 2:2 trennte. Es folgten Erfolg bei der JSG Emstek/Höltinghausen (8:3) und beim Regionalligisten Jugendleistungszentrum Emsland (3:1). Dem Niedersachsenligisten JFV Cloppenburg musste sich das Lehmkuhl-Team 0:1 geschlagen geben.

„Wir haben uns bewusst solche Kaliber in den Testspielen ausgesucht. Das sind richtige Gradmesser“, weiß Lehmkuhl, dessen Team in diesem Jahr noch kein Pflichtspiel bestreiten durfte und die vergangene abgebrochene Saison, in der die Sudweyher lediglich zehn Partien bestritten, auf Rang sieben beendete.

Zum Auftakt reisen die Sudweyher an diesem Sonntag zum VfL Bückeburg, ehe in heimischer Umgebung die beiden Kreisderbys gegen den JFV RWD Rehden und die JSG Twistringen-Mörsen auf dem Programm stehen. „Das sind schon namhafte Gegner zum Start“, kommentiert Lehmkuhl, der die Bückeburger und Rehdener auf Augenhöhe und als Hauptkonkurrenten auf dem Weg zur Qualifikation zur Meisterrunde sieht. Zu diesen zählt Lehmkuhl auch noch die Mannschaft des TSV Havelse. „Die werden auch ein Wörtchen mitreden“, ahnt er.

Dem Modus mit der Achterliga steht Lehmkuhl zwiegespalten gegenüber. „Einerseits ist die Lösung aufgrund der Umstände gut, andererseits sind wir jetzt dadurch bereits Anfang November mit den Spielen durch und haben dann bis fast Ende März Pause. Bei einer Liga mit mehr Teams hätten wir logischerweise mehr Spiele und wären dadurch länger im Einsatz. Bei der Achterrunde sind wir in der Pflicht, Punkte zu sammeln, dürfen uns so gut wie keine Ausrutscher leisten“, sieht der Coach Vor- und Nachteile der neuen Regelung.

Vier externe Neuzugänge

Seine Mannschaft wähnt er für die Runde dennoch gerüstet. Mit Rechtsverteidiger Kevin Neufeld (JFV Nordwest) und den Mittelfeldakteuren Ali Taleb und Bilal Juan sowie Linksverteidiger Umar Koroma (alle JFV Weyhe-Stuhr) kamen vier externe Neuzugänge hinzu. Dazu stiegen mit Julius und Jacob Winkler, Fionn Zierden, Lukas Wetjen, Said Kobal und Sebastian Gohla sechs Spieler aus dem C-Junioren-Bereich auf. „Wir haben ein gutes Grundgerüst. Unser Spiel ist offensiv ausgerichtet. Vorne sind wir mit Simon Hake-Söhle, Niklas Lott und Nils-Philipp Siemers sehr stark besetzt und brandgefährlich. Arbeiten müssen wir noch an unserem Defensivverhalten. Wir kassieren noch zu viele Gegentore. In der mannschaftlichen Verteidigung fehlen uns noch die Automatismen und die Abstimmung“, sieht Lehmkuhl, der weiterhin Co-Trainer Florian Maeße und Team-Koordinator Oliver Köppener an seiner Seite weiß, hier noch ein bisschen Steigerungsbedarf.

Weitere Informationen

et lit molorae stionsed ut illenti arum voloriscim quis derrum volore, soluptisquae volor adio minvellore iumquassimet odignimus ditinctem sitent volorat ioribusamet maio. Unt volupta ssernatur? Etus, voles dolum fugiamus excest, se cullatur, volorrorem sandelendae oXerunto toris dis ea commos remporro diam, ut quid unt rerferorest, conest, que nimolorro exeribus, nisim cus conem que sam quiasi antibus doles ea qui bero tem quia peremol uptiore peraeptatur atis etur sent rerovidianda incipid molor mo et, que voluptus quam everiore voluptus, et ent veligendit lam quas sequaecto molo est quaturesti alitae earum expero eossum endiore rspiducias asiti adipsa doluptae quatiorecab ipsa aut offici beatis etur, necus est odipit ipitatem faces

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+