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Die zweite Herren des TuS Sudweyhe steht in der laufenden Saison in der Kreisliga Diepholz Nord auf dem zweiten Tabellenplatz. Ein wichtiger Bestandteil dieses Erfolgs ist der erfahrene Zehner Daniel Koch.
18.02.2021, 12:56
Lesedauer: 3 Min
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Von Dennis Glock

Sudweyhe. Die Saison des TuS Sudweyhe II in der Kreisliga Diepholz Nord läuft bisher recht vielversprechend. Nach acht gespielten Partien findet sich das von Trainer Eduard Scharf trainierte Team auf dem zweiten Tabellenplatz wieder und besitzt trotz einem Spiel weniger nur drei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer TSV Weyhe-Lahausen. Die Stimmung in der Mannschaft ist daher mehr als positiv. Auch wegen der bis dato bärenstarken Leistungen von Mittelfeldakteur Daniel Koch. Der 30-jährige Routinier verleiht dem Team schon seit Jahren als Spielmacher im Offensivspiel die nötige Kreativität. Auch in dieser Saison glänzte er bisher mit fünf Treffern. Diese Qualitäten weiß Scharf zu schätzen und hebt die gezeigte Leistung seines Schützlings hervor. Daniel Koch ist für ihn in der laufenden Spielzeit sein persönlicher Senkrechtstarter der Saison.

„Daniel ist ein extrem wichtiger Spieler für uns. Mit seiner Professionalität, die er immer wieder an den Tag legt, tut er uns auf und neben dem Platz sehr gut“, lobt TuS-Coach Eduard Scharf seinen Spieler. Mit Koch hat sich das Team in den vergangenen Jahren in der Kreisliga etabliert. Nach dem neunten Platz im Aufstiegsjahr 2016 folgten die Plätze sieben, zwei und drei. Auch in dieser Saison läuft es bislang recht gut für die Zweite des TuS Sudweyhe. „Bislang haben wir das richtig gut gemacht. Da bin ich als Trainer sehr zufrieden, auch wenn der Start vielleicht hätte besser verlaufen können“, sagt Scharf.

Daniel Koch ist der Stratege im Team von Eduard Scharf. Aus einer einzelnen Aktion, holt er oft das bestmögliche raus, vor allem bei Freistößen. Am ruhenden Ball macht ihm so schnell keiner etwas vor. Egal ob Tore nach einem direkten Freistoß oder haargenaue Flanken auf den ausgewählten Mitspieler, Koch hat es auch mit 30 Jahren noch immer drauf. „Daniel geht immer vorweg. Ich denke, dass er in den vergangenen Spielzeiten aber auch ein bisschen mannschaftsdienlicher geworden ist“, sagt Scharf.

Der Kader des TuS Sudweyhe II ist relativ ausgeglichen. Scharf besitzt eine bunte Mischung aus alteingesessenen Routiniers und Jungspunden aus der A-Jugend. Dieser Mix scheint zu fruchten und spiegelt sich in den Ergebnissen wieder. Für den Coach nimmt Koch aber eine Art Schlüsselrolle im Team ein. „Er ist insgesamt einer der wichtigsten Eckpfeiler im Team. Auch gerade deshalb, weil er für die jüngeren Spieler erster Ansprechpartner ist und so eine Verbindung zwischen Jung und Alt schafft“, weiß Scharf.

Daniel Koch selbst freut sich sehr über die lobenden Worte seines Trainers. Der Mittelfeldspieler, der früh in der Jugend in Barrien und Lahausen kickte, ehe er als C-Jugendlicher nach Sudweyhe kam, fühlt sich beim TuS pudelwohl. Die Gründe für die vergangenen sportlich erfolgreichen Jahre macht er aber nicht an der Leistung seiner Person fest, sondern sieht das komplette Team als Gewinner: „Man sollte nicht vergessen, dass wir mit elf Spielern auf dem Platz stehen. Natürlich bringt jeder seine Stärken während des Spiels mit ein, doch die Punkte holen wir nur als Team.“ Dies stellt die Reserve der TuS Sudweyhe auch in dieser Saison eindrucksvoll unter Beweis. 18 Treffer sind der drittbeste Wert der Kreisliga. Mit 13 Gegentoren reiht sich der Verein ebenfalls auf dem dritten Platz ein. Somit zählt der TuS offensiv und defensiv zu den Topmannschaften der Liga. Druck, sich oben festzusetzen, oder gar einen Aufstieg anzupeilen, herrscht im Klub nicht. „So etwas wie Druck haben wir überhaupt nicht. Klar, der Erfolg ist auch wichtig, aber der Spaß steht glaube ich bei vielen von uns im Vordergrund“, sagt Koch.

Wie es sich in der ersten Mannschaft anfühlt, weiß Daniel Koch aber auch bestens. Hier spielte er einige Jahre in der Bezirksliga. Berufsbedingt habe er aber nicht mehr die Zeit gehabt, um weiter die Schuhe für die erste Herren zu schnüren. Deshalb schloss er sich der zweiten Mannschaft an und wurde ein wichtiges Puzzleteil der jungen Erfolgsgeschichte. Als Rückschritt sieht Koch den Wechsel aber nicht wirklich an: „Ich fühle mich hier in der Zweiten pudelwohl, hier passt es für mich einfach. Auch aufgrund der Tatsache, dass mein Freundeskreis ebenfalls in der Zweiten spielt.“

Die Option, wegen des Berufs ganz mit dem Fußball aufzuhören, gab es bei Daniel Koch aber nicht. Dennoch ist die Zukunft des Zehners noch relativ unklar. Auf ein baldiges Ende seiner Fußballerlaufbahn will er sich aber noch nicht festlegen und hofft auf bessere Zeiten: „Ich bin mittlerweile 30 Jahre alt, also nicht mehr der Jüngste. Solange der Spaß noch vorhanden ist und ich gebraucht werde, bin ich gerne Teil der Mannschaft. Jetzt müssen wir aber erstmal abwarten, wann die Pandemie unter Kontrolle ist und wir wieder auf dem Platz um Punkte kämpfen können."

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