Fußball

Mahn leitet die Wende ein

TSV-Trainer Thorsten Eppler beweist ein goldenes Händchen. Zur zweiten Hälfte kommt Dominik Mahn in die Partie - und wendet das Blatt.
19.09.2020, 21:25
Lesedauer: 1 Min
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Von Arne Weger

Weyhe. In einem spannenden Aufeinandertreffen hat sich der TSV Weyhe-Lahausen mit 3:2 (0:1) gegen den TV Neuenkirchen durchgesetzt und ist nach dem zweiten Sieg im dritten Spiel weiterhin gut im Rennen um einen Platz in der Aufstiegsrunde.

Bereits nach zwei Minuten hatte Dominik Lindenborn die Chance auf das 1:0. Nach einem langen Ball tauchte er rechts vor dem Tor auf, verfehlte jedoch knapp. Danach verflachte das Spiel, bis die Gäste einen Freistoß vor dem Lahauser Tor zugesprochen bekamen. Dieser schien zunächst geklärt, doch Cedric Fehse traf den Ball aus 20 Metern Torentfernung perfekt und erzielte das 1:0 für den TV Neuenkirchen (30.). „Dass er den so trifft, ist zu diesem Zeitpunkt und in der Phase des Spiels natürlich mehr als unglücklich für uns gewesen“, fand Lahausens Trainer Thorsten Eppler. Bis auf ein Handtor war im ersten Durchgang offensiv nicht viel zu sehen.

Zur zweiten Halbzeit kam auf TSV-Seiten Stürmer Dominik Mahn in die Partie und war sofort auf Betriebstemperatur. Nach einer unkonventionellen Abwehr der Gäste aus Neuenkirchene stand der Joker genau richtig und markierte den 1:1-Ausgleich (57.). Es dauerte nur zwei weitere Minuten, ehe Mahn wieder vor dem Tor des TVN auftauchte und sein Team in Führung brachte (59.).

Auch im Spiel zeigte der Doppelschlag Wirkung. Die Partie wurde hektischer und unruhiger. „Klar war der Wechsel ein Glücksgriff, aber wir haben uns belohnt, und das ist am wichtigsten für die Mannschaft“, freute sich Eppler. Die Neuenkirchener waren völlig von der Rolle und agierten ausschließlich mit langen Bällen. Einer davon fand den Kopf von Nils Willenborg, der den Ball auflegte für Maximilian Meyer. Dieser köpfte aus zwei Metern zum erneuten Ausgleich ein (72.). Lahausen steckte nicht auf. Für den Siegtreffer sorgte Marcel Westphalen nach 79 Minuten. Den bitteren Schlusspunkt des Spiels setzte Dominik Lindenborn, indem er, bereits vorbestraft, ein unnötiges Foulspiel am gegnerischen Strafraum beging und die Gelb-Rote Karte sah.

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