Fußball

Fußball: Zurück an alter Wirkungsstätte

Jost-Eike Behrens wechselt vom Brinkumer SV zum TSV Weyhe-Lahausen und kehrt nach einem einjährigen Intermezzo beim Bremen-Ligisten zurück zu seinem Heimatverein.
26.07.2021, 18:38
Lesedauer: 2 Min
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Von Sven Hermann
Fußball: Zurück an alter Wirkungsstätte

Jost-Eike Behrens, hier noch im Dress des Brinkumer SV, kehrt zu neuen Saison zu seinem alten Heimatverein TSV Weyhe-Lahausen zurück.

Thorin Mentrup

Es ist eine Personalie, die für große Freude in den Reihen des Fußball-Kreisligisten TSV Weyhe-Lahausen sorgt. Nach einem einjährigem Intermezzo beim Bremen-Ligisten Brinkumer SV kehrt Abwehrspieler Jost-Eike Behrens zu seinem Heimatverein, bei dem er zuvor seit der G-Jugend wirkte, zurück.

Bis zum Saisonabbruch im vergangenen Jahr hatte Behrens bei den Brinkumern einen Stammplatz inne, kam dabei in acht Ligaspielen und einer Pokalpartie zum Einsatz. "Ich war drin im Stamm und es hat mir beim BSV auch immer Spaß gemacht", verrät der 20-Jährige, der im Oktober des vergangen Jahres in Bremen eine Ausbildung bei der Polizei begann. Das war dann schließlich auch der ausschlaggebende Grund, warum der Rechtsverteidiger jetzt den Schritt von der Bremen-Liga zurück in die Kreisliga Diepholz machte. "Ich habe persönlich schon Bock, höher zu spielen, habe jedoch gemerkt, dass es nach Beginn der Ausbildung einfach stressiger wurde. Für mich war jetzt der Schritt zurück der richtige. Brinkum hat das auch akzeptiert und in Lahausen hat man sich sehr über meinen Wechsel gefreut", schildert Behrens, dem auch andere Angebote vorlagen. Beim Kreisligisten möchte er nun helfen, den eingeleiteten Umbruch weiter voranzutreiben, im Team eine führende Rolle zu spielen und Verantwortung zu übernehmen. "Ich gebe immer Vollgas und möchte auch meine jungen Mitspieler dazu bringen, dieses auch im Training und in den Spielen zu tun. In der Mannschaft ist Potenzial vorhanden. Die können alle kicken. Ich habe schon die Ambition, oben mitzuspielen und wenn es klappt, auch aufzusteigen. Ich denke schon, dass das was werden könnte", blickt Behrens, der viele Freunde im Team und Verein hat, optimistisch in die Zukunft. 

Einer, der große Stücke vom Neuzugang hält, ist Lahausens Fußball-Abteilungsleiter Rainer Dismer. Insgesamt 13 Jahre begleitete er Behrens als Coach von der G-Jugend bis in den Herrenbereich. "Ich habe ein väterliches Verhältnis zu 'Josi'. Der Kontakt ist auch während seiner Brinkumer Zeit nie abgebrochen und ich konnte ihm Ratschläge geben. Er ist ein Vollblutfußballer und Mentalitätsspieler, einer der keine Einheit verpasst und sowohl im Training, als auch in den Spielen immer 150 Prozent gibt. 'Josi' ist ein Spieler, der immer vorangeht und andere mitziehen kann. Dazu hat er eine unfassbare Geschwindigkeit und Zweikampfführung, einen sehr guten Offensivdrang, eine Bärenkondition, sowie einen guten Schuss und Abschluss", zählt Dismer etliche Stärken seines einstigen Schützlings auf. "Die langwierigen, verletzungsbedingten Ausfälle von Moritz Anton (Knieblessur) und Tarek Azeldin trafen uns zudem hart. Daher war es auch sehr wichtig, Jost-Eike dazuzubekommen", ergänzt Dismer.

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