Gemeinde Weyhe Info-Abend für ukrainische Geflüchtete

Schule, Wohnung, Behörden: Ukrainische Geflüchtete haben viele Fragen, wenn sie in Deutschland ankommen. Dafür gibt es in Weyhe nun einen Informationsabend.
25.03.2022, 12:32
Lesedauer: 2 Min
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Info-Abend für ukrainische Geflüchtete
Von Wolfgang Sembritzki

Weyhe-Leeste. Die Gemeinde Weyhe veranstaltet am Montag, 28. März, einen Informationsabend für Geflüchtete aus der Ukraine. Ab 18 Uhr solle es im Kulturforum der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Leeste, Schulstraße 40, um die Klärung der drängendsten Fragen gehen, so Gemeindepressesprecher Sebastian Kelm, der bei der Gemeinde Weyhe auch für die Bereiche Integration und Inklusion zuständig ist. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Fachbereiche im Rathaus stehen dabei Rede und Antwort. Die Veranstaltung richtet sich einerseits an die in Weyhe untergekommenen Geflüchteten, andererseits die ehrenamtlichen Weyher, die sich bereits für sie engagieren oder die noch Hilfe anbieten möchten.
 
Aus Platzgründen kann nur ein Mitglied pro ukrainischer Familie beziehungsweise pro Haushalt teilnehmen. Auch von den interessierten Ehrenamtlichen sollte dies berücksichtigt werden. Bestuhlt ist das Forum für knapp 200 Teilnehmende. Draußen werde es aber auch Gelegenheit zum Austausch geben, so Kelm weiter. Stand Donnerstag sind bislang 139 Menschen aus der Ukraine in Weyhe gelandet, täglich kämen weitere an.
 
Die Gemeinde Weyhe weist zudem darauf hin, dass der Info-Abend unter FFP2-Maskenpflicht und 3G-Regel stattfindet. Da etliche Menschen aus der Ukraine über keinen entsprechenden Impfstatus mit einem in der EU anerkannten Vakzin verfügen, kann man sich vor Ort ab 17 Uhr testen lassen. Dafür sollten ein Ausweisdokument und eine Telefonnummer vorliegen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es ist auch keine Kontaktdatenerfassung notwendig.
 
Für Übersetzer – zumindest auf Russisch – ist gesorgt. Es werde zudem Aushänge in ukrainischer Sprache geben, die über die wichtigsten Aspekte des Ablaufs aufklären. Grund für den Infoabend ist, dass derzeit individuelle Beratungsgespräche geführt würden, bei denen sich die Themen häufig wiederholten, etwa wenn es um die Beschulung der ukrainischen Kinder oder um Behördenangelegenheiten geht. "Unser Gedanke bei dem jetzt gewählten Format war, diese einmal gebündelt zu besprechen“, erklärt Kelm.

Die Gemeinde erhoffe sich, dass die Teilnehmenden die gewonnenen Informationen in ihrem Umfeld streuen, etwa an später eintreffende Landsleute oder an andere Multiplikatoren. Zudem soll das Treffen auch eine Kontaktbörse sein, die geflüchtete Familien und hiesige Freiwillige zusammenbringt.

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