Grundwasserabsenkung in Weyhe Der Wunsch nach einer Verwertung vor Ort

Die Grundwasserabsenkung bei einigen Bauvorhaben beschäftigt die Weyher Grünen-Ratsfrau Ulrike Buck. Das abgepumpte Wasser wird oft in andere Gewässer geleitet und fehlt im Boden vor Ort, sagt sie.
07.01.2022, 13:26
Lesedauer: 5 Min
Zur Merkliste
Der Wunsch nach einer Verwertung vor Ort
Von Alexandra Penth

Weyhe. Das Thema Grundwasserabsenkung bei Neubauten treibt Ulrike Buck seit längerer Zeit um. Die Leesterin hat seit 2019 drei Projekte in ihrer Umgebung genauer beobachtet: "Mir ist aufgefallen, dass bei vielen Baumaßnahmen über einen längeren Zeitraum das Grundwasser abgesenkt wird", sagt sie. Für das Anlegen einer Tiefgarage waren bei einem Projekt an der Leester Straße großräumig Schläuche ausgelegt worden, sagt sie. Das Wasser sei über den Gänsebach abgeleitet worden – und somit schnell über Hombach, Ochtum, Weser und schließlich Nordsee verschwunden. Bei Baugruben, die ins Grundwasser reichen, ist eine Grundwasserabsenkung notwendig, damit die Baustelle trocken ist und Baustoffe nicht durchnässt werden. Ulrike Buck, die für die Grünen im Weyher Gemeinderat sitzt und langjähriges Mitglied der örtlichen Gruppe des Naturschutzbundes (Nabu) ist, fragt sich, ob es nicht Möglichkeiten gibt, das Wasser vor Ort versickern zu lassen oder zumindest lokal zu nutzen. 

Weiterlesen mit

8,90 € 0,00 € im 1. Monat

  • WK+ Artikel im Web und in der News-App
  • 1 Monat ausgiebig testen
  • Monatlich kündbar

1. MONAT GRATIS

Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi. In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren