„Runter zum Fluss“ in der KGS Kirchweyhe Komödie zum Nachdenken

Regisseur Marco Langer kehrt nach fast sechs Jahren wieder selbst für eine Hauptrolle auf die Theater-Bühne zurück. Mit Jenny Sievert spielt er Frank Pinkus' Komödie „Runter zum Fluss“.
24.09.2018, 17:29
Lesedauer: 2 Min
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Von Niklas Golitschek

Weyhe. Frank Pinkus' Komödie „Runter zum Fluss“ ist wahrlich kein neues Stück, doch beliebt ist die 2002 uraufgeführte Geschichte um die Beziehung zwischen Mann und Frau noch immer. Auch Marco Langer von 360 Grad Performance hat das Campingplatz-Abenteuer nicht losgelassen, seitdem er es im Weyher Theater gesehen hat. „Ich wollte das unbedingt mal spielen“, sagt der Regisseur und Darsteller. Nun ist es soweit: Am Sonnabend, 29. September, ab 20 Uhr steigt die Premiere in der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Kirchweyhe.

Für „Runter zum Fluss“ hat Langer Theater auch aus anderer Perspektive erfahren. Und das nicht bloß, weil er nach rund sechs Jahren Bühnen-Abstinenz nun selbst wieder in eine Hauptrolle schlüpft. Neu ist für ihn, zeitgleich noch als Regisseur zu agieren. „Das ist eine krasse Erfahrung“, hat er festgestellt. „Vieles, was passiert, muss man im Kopf durchdenken.“ Bei einigen Proben sei deshalb auch die Kamera mitgelaufen, um die Szenen auch aus der Ferne zu bewerten. So feilte Regisseur Langer ebenso an Kleinigkeiten bei Gestik und Mimik seines Darsteller-Ichs für seine Rolle als Karsten sowie bei seiner Bühnenpartnerin Jenny Sievert (Anke).

Die Proben mit Jenny Sievert habe Marco Langer derweil als „sehr angenehm“ empfunden. „Man ergänzt sich.“ Einige kleinere Anpassungen hätten sich auch aus dem Zusammenspiel der beiden ergeben. Einen Handstand etwa habe er nicht geschafft – diese Szene musste raus. Insgesamt sei er dem Originaldrehbuch jedoch treu geblieben. „Es ist sehr gut abgestimmt“, findet Langer.

Beziehungsprobleme nehmen die zentrale Rolle in „Runter zum Fluss“ ein: Karsten und Anke, beide erst von ihren Ehepartnern getrennt, lernen sich auf einem Campingplatz in Südfrankreich kennen. Kurzerhand und ungefragt zieht Anke bei Karsten ins Zelt ein. „Die beiden müssen über viele Hindernisse gehen. Karsten ist sehr geradlinig, spießig. Sein Leben ist sehr geordnet und klar strukturiert. Anke ist genau das Gegenteil: chaotisch und extrovertiert“, umreißt Marco Langer. Damit bringt Anke Karstens Welt durcheinander.

Tickets kosten für Erwachsene im Vorverkauf zehn Euro, an der Abendkasse werden zwei Euro mehr fällig. Schüler und Studenten zahlen sieben Euro im Vorverkauf, beziehungsweise zehn an der Abendkasse. Weitere Infos und die Tickets gibt es unter www.360grad-performance.de. Neben der Premiere am 29. September ist das Stück auch am Sonntag, 21. Oktober, ab 11 Uhr – inklusive Frühschoppen und Frühstücksbüfett – zu sehen. Der Preis dafür stehe aufgrund des größeren Angebots aber noch nicht fest.

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