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Lahausen belohnt sich nicht

Der TSV ist besonders im zweiten Durchgang überlegen, nutzt seine Chancen aber nicht.
03.03.2020, 15:10
Lesedauer: 1 Min
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Von Thorin Mentrup
Lahausen belohnt sich nicht

Luna Moczinski und der TSV mussten sich dem TuS Büppel beugen.

Thorin Mentrup

Büppel. Max Hurdalek war der Frust anzuhören. „Fußball ist leider ein Ergebnissport“, wusste er um die Tücken des Spiels. Die Reduzierung auf das Resultat wurde der Leistung der von ihm trainierten B-Juniorinnen des TSV Weyhe-Lahausen nämlich kaum gerecht. Schließlich hatte der Niedersachsenligist beim TuS Büppel eine starke Leistung gezeigt und hätte den Worten des Trainers zufolge mindestens einen Punkt verdient gehabt. Dementsprechend bitter war die 1:2 (1:1)-Niederlage. „Da rückt dann ein gutes Spiel in den Hintergrund“, fand Hurdalek.

Dabei gab es kaum etwas, das er seiner Mannschaft vorwerfen konnte – einzig die fehlende Kaltschnäuzigkeit, mit der sie es im zweiten Durchgang verpasste, die Überlegenheit in Tore umzumünzen. Ansonsten setzten die Lahauser Talente viel um von dem, was sie sich vorgenommen hatten. Sie gingen sogar in Führung: Alena Dittrich brachte ihr Team früh in Front (1.). Lahausen musste also mal nicht einem Rückstand hinterherlaufen. Das verlieh dem Spiel der Gäste Sicherheit. Sie agierten mit dem TuS auf Augenhöhe. „Das ist eine technisch sehr starke Mannschaft, aber wir haben fast nichts zugelassen“, sah Hurdalek zufrieden, wie konzentriert seine Elf in der Defensivarbeit agierte. Ganz ausschalten ließen sich die Gastgeberinnen freilich nicht, Sophie Hoheisels Ausgleich war jedoch kein Beinbruch (16.).

Denn auch im Ballbesitz machten die Lahauserinnen ihre Sache gut und übernahmen vor allem nach der Pause die Initiative. „Da waren wir echt am Drücker, wir haben es nur versäumt, ein Tor zu schießen“, haderte Hurdalek mit der Chancenverwertung. Drei große Gelegenheiten habe sein Team ausgelassen. „Und wie das dann so ist …“, spielte der Coach auf eine Fußballweisheit an: Wer seine Chancen nicht nutzt, wird dafür bestraft. Im Lahauser Fall war das umso bitterer, denn Siegtorschützin Synke Heinrichs hatten die Gäste im Abseits gesehen (74.). Das schmerzte, „weil wir gern ein Ausrufezeichen gesetzt hätten“, so Hurdalek, der am Sonntag (11 Uhr) eine stürmische Lahauser Elf erwartet. Schließlich hat der TSV mit Rodenberg nach dem 0:1 im Hinspiel noch eine Rechnung offen.

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