Nur in Weyhe genügend Interesse Landkreis kämpft um Förderschule Lernen

Den Standorten Diepholz und Sulingen als Förderschule Lernen droht mangels Kindern das Aus. Der Landkreis Diepholz will sie aber retten. Sonst bliebe nur noch Melchiorshausen.
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Landkreis kämpft um Förderschule Lernen
Von Sebastian Kelm

Landkreis Diepholz. Dass der Landkreis Diepholz den Förderschwerpunkt Lernen trotz Inklusion fortführen will, ist politisch mehrheitlich beschlossen. Aber: Damit die beiden Förderschulstandorte Diepholz und Sulingen die Weiterführung bis zum 31. Juli 2028 weiter bestehen können und damit die Einschulung in die Klasse 5 ab August 2019 bis einschließlich 2022 möglich ist, braucht es entsprechenden Zuspruch. „Eine Genehmigung der Einschulung in die Förderschule Lernen ist aber nur dann zu erwarten, soweit die Entwicklung der Schülerzahlen die Fortführung rechtfertigt“, teilt Landrat Cord Bockhop mit. Zunächst wurde die Genehmigung zur Weiterführung für den Standort Weyhe erteilt, für Diepholz und Sulingen wegen zu geringer Schülerzahlen hingegen abgelehnt. Das Land Niedersachsen setzt für einen Einschulungsjahrgang eine Mindestzahl von 13 Schülerinnen und Schülern voraus.

Die Eltern von Kindern mit entsprechendem Förderbedarf in den vierten Klassen werden in Kürze durch Lehrer darauf angesprochen, ob sie für ihr Kind die Förderschule oder die inklusive Beschulung bevorzugen, kündigt er an. Das Ergebnis dieser Abfrage bilde die Grundlage für den Antrag des Landkreises an die Niedersächsische Schulbehörde. Da der Landkreis Diepholz aber auch den Eltern im Einzugsbereich der Schulen in Diepholz und Sulingen das Wahlrecht zwischen dem Besuch einer Förderschule Lernen oder einer inklusiven Beschulung an einer Regelschule bieten möchte, ist beabsichtigt, hierzu bis Ende Januar 2019 einen erneuten Antrag zu stellen.

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