Lahauser Bühne Neues Stück verspricht viele Lacher

Seit Ende August studiert die Lahauser Bühne fleißig ihr neues Stück „Keen Tiet för Opa“ ein. Wie das so vonstatten geht, haben die Laiendarsteller vorab gezeigt.
19.11.2019, 10:12
Lesedauer: 2 Min
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Von Anke Bayer-Thiemig

Weyhe-Lahausen. Bereits seit Ende August hat die Lahauser Bühne ihre Proben für das neue Theaterstück aufgenommen. Unter der bewährten Regie von Detlef Plate wird im kommenden Jahr „Keen Tiet för Opa“ aufgeführt. Premiere ist am Sonntag, 2. Februar, um 16 Uhr in der Grundschule Lahausen, Lahauser Straße 32, traditionell mit Sektempfang. Die Kulisse steht, an den Texten wird noch gefeilt. Eines ist aber bereits durchgedrungen: Opa verfällt der Liebe.

Die Komödie in drei Akten von Ubbo Gerdes hat es in sich, voll durchsetzt mit Situationskomik. Alles dreht sich um einen wieder jung gewordenen Opa und seine Familie, von der er sich ein wenig vernachlässigt fühlt. Opa Gerhard Jakob beklagt sich ständig, dass keiner Zeit für ihn hat. Da wundert es nicht, dass er zur Nervensäge wird.

„Dat Best is woll, wenn ik mi bald bi Petrus anmelln dau!“, resümiert Opa. Aber dann kommt Frau Langhoff mit dem Sozialverbands-Blatt vorbei und beide finden darin eine interessante Anzeige, in der eine junggebliebene Witwe einen noch rüstigen Rentner sucht. Opa beschließt zum Entsetzen der Familie, auf die Anzeige zu antworten. Auch wenn es einem unter den Nägeln brennt: Mehr zu verraten, geht an dieser Stelle nicht.

Die Stimmung bei den Proben im Lahauser Spieker ist jedenfalls prächtig. Das liegt neben der sicheren Führung durch Detlef Plate auch daran, dass die Darsteller, angefangen bei Joachim Kriesten als Opa, für das Stück wie gemacht sind. In weiteren Rollen: Inge Scholz, Ingo Becker, Guido Weckes, Ute Thaden, Nelli und Jan Kassens und zum allerersten Mal dabei Rebecca Igendorf sowie Christel Buldmann als Topustersche, also Souffleuse.

Hat der Spielbass trotzdem manchmal Angst, dass mal eines der Stücke beim Publikum einfach nicht gut ankommt und der humoristische Funke nicht überspringt? „Gedanken macht man sich natürlich schon, ob die Witze funktionieren“, erklärte Detlef Plate. Entspannt sei man erst nach der ersten Aufführung.

Wer ein wenig Ahnung vom Theater hat, weiß um die langen Textpassagen und die teils verzwickten oder verschachtelten Sätze, die ein Schauspieler nicht nur auswendig vortragen, sondern auch mit der gebotenen Theatralik dem Publikum vermitteln muss. Eine Steigerung dieser Kunst ist in plattdeutschen Stücken zu finden. Die Besucher dürfen sich erneut auf ein perfekt einstudiertes und vor allem sehr lustiges und mit Theater-Herzblut gespieltes Stück freuen.

Die Karten für die weiteren Vorstellungen am 23. Februar 2020 in der Arster Schule, in der Gaststätte Scholwin-Ortmann (Riede) am 7. und 8. März, am 15., 28. und 29. März sowie 4. und 5. April in der Kooperativen Gesamtschule Leeste, Hauptstraße 99 (ohne nummerierte Sitzplätze) sind ab kommenden Montag, 25. November, erhältlich – die für Leeste im Leester Copyshop, Leester Straße 88 und im Teekontor, Am Marktplatz 6 in Weyhe.

Die Karten für die Aufführungen in der Gaststätte Scholvin-Ortmann, Bremer Straße 68 (Telefon 0 42 94/ 3 00) gibt es direkt vor Ort in Riede, für Arsten, Korbhauser Weg 1-5, nur beim Verein Arster Freizeitgestaltung (Telefon 04 21/ 69 62 06 75). Telefonische Bestellungen und Geschenkgutscheine nimmt Gerd Moos unter 0 42 03 / 16 83 entgegen. Alle Aufführungstermine beginnen um 16 Uhr.

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