Open-Air-Filmabend in Leeste

Weyher Jugendhäuser wollen Thema Klimabewegung aufgreifen

Die Weyher Jugendhäuser planen einen Open-Air-Filmabend am Freitag, 17. September. Gezeigt wird im Garten des Jugendhauses Leeste noch vor deutschem Filmstart die Dokumentation "Youth Unstoppable".
14.09.2021, 12:18
Lesedauer: 2 Min
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Weyher Jugendhäuser wollen Thema Klimabewegung aufgreifen
Von Alexandra Penth
Weyher Jugendhäuser wollen Thema Klimabewegung aufgreifen

Weyhe ist einer von drei Standorten in Deutschland, an denen die Dokumentation "Youth Unstoppable" vor offiziellem Filmstart zu sehen ist.

Alexandra Penth

Weyhe-Leeste. Ein spätsommerlicher Filmabend im Garten des Jugendhauses Leeste soll es werden an diesem Freitag, 17. September. Die beiden Weyher Jugendhäuser Leeste und Trafo in Kirchweyhe planen die Veranstaltung gemeinsam. Damit ist der Garten der Einrichtung am Mühlenkamp 24 einer von drei Standorten in Deutschland, die die Dokumentation "Youth Unstoppable – Der Aufstieg der globalen Jugend-Klimabewegung" vor offiziellem Filmstart am 30. September zeigen.

Dazu ist es eher zufällig gekommen, wie Ida Krombach vom Jugendhaus Leeste erklärt: "Wir hatten uns den Film ausgeliehen bei der Organisation für Kinder- und Jugendfilmarbeit und gefragt, ob wir ihn zeigen dürfen." Zuvor war das Team auf der Suche gewesen nach einem Thema, das die aktuellen Fragen der Kinder und Jugendlichen aufgreift. "Wir haben auch einen politischen Bildungsauftrag", sagt Till Wörner vom Jugendhaus Trafo. "Wir kriegen mit, dass die Jugendlichen auf die Straße gehen, um gegen den Klimawandel zu protestieren", sagt er. Auch in Weyhe gibt es schließlich einen Ableger von Fridays For Future. "Das war ein Anlass für uns, die Kritik aufzunehmen und ernst zu nehmen", sagt Wörner. Wichtig sei dabei die Auswahl eines Films gewesen, der die Geschichte der Jugendbewegung aus deren Perspektive erzählt. 

Die junge Filmemacherin Slater Jewell-Kemker aus Kanada hat für ihre Dokumentation Interviews mit jungen Aktivisten aus der ganzen Welt geführt, die Teil der Klimaschutz-Bewegung sind. Sie selbst nahm im Alter von 15 Jahren an der UN-Klimakonferenz teil. "Wir bieten im Anschluss des Films eine moderierte Diskussionsrunde an, falls das gewünscht ist", erklärt Ida Krombach das weitere Programm. So können Jugendliche vielleicht auch von ihren Erfahrungen auf lokaler Ebene berichten. Denn durch die Corona-Pandemie sei es streckenweise auch schwierig für die Jugendhaus-Mitarbeiter gewesen, die Jugendlichen zu erreichen. Nun sollen die Schützlinge erzählen, was sie bewegt. Mitgeholfen bei der Planung des Filmabends haben auch die beiden FSJlerinnen Sabine Apel (Trafo) und Lina Cohrs (Leeste).

Einlass ist am Freitag ab 20 Uhr, pünktlich zum Sonnenuntergang soll der Film gegen 20.30 Uhr starten. "Wir haben Kapazitäten für 40 Personen und werden Stühle aufstellen mit Abstand", sagt Ida Krombach. Wer durch das Jugendhaus geht, muss eine Maske tragen, bei der Filmaufführung im Garten jedoch nicht. Ein QR-Code für die Luca-App wird vorhanden sein. Die Jugendhäuser sorgen für Getränke und Popcorn. Der Film wird für Zuschauer ab 14 Jahren empfohlen.

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