Gemischtes Fazit Rund 50 Teilnehmer bei Kidical Mass in Weyhe

Rund 50 Teilnehmer haben sich an der zweiten Veranstaltung von Kidical Mass in Weyhe beteiligt. Die Organisatoren sind einerseits zufrieden, sehen aber auch noch Ausbaubedarf.
25.09.2022, 18:06
Lesedauer: 1 Min
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Rund 50 Teilnehmer bei Kidical Mass in Weyhe
Von Alexandra Penth

Weyhe. Die Kidical-Mass-Bewegung bemüht sich seit 2017 bundesweit darum, die Verkehrssicherheit insbesondere für Kinder zu erhöhen. Auch in Weyhe ist das der Fall. Am Sonntagnachmittag fand nun die zweite Demonstration nach der Premiere im Mai statt. Zwischen 40 und 50 Erwachsene und Kinder hatten sich diesmal beteiligt. "Ich hatte mit ein bisschen mehr Teilnehmern gerechnet, weil das Thema doch mehr Leute angehen sollte", sagte Mitorganisator Timo Galich am Sonntag. Zudem habe er sich auch eine stärkere Teilnahme von Vertretern aus der Lokalpolitik gewünscht. Immerhin: So hätten Bürger ihre konkreten Anliegen dazu, wie die Verkehrssicherheit für Radfahrer, Fußgänger und Rollstuhlfahrer in Weyhe erhöht werden könnte, direkt an die politischen Vertreter herantragen können. "Wir hatten sehr viel Spaß", zieht Galich jedoch ein insgesamt positives Fazit zum Verlauf der Aktion.

Von der Grundschule Kirchweyhe ging es mit dem Rad über die Kirchweyher Straße und Bahnhofstraße bis zum Marktplatz, wo Zeit für den Austausch eingeplant war. Die Anliegen der Bewegung, etwa die flächendeckende Einführung von Tempo 30 innerorts, will Galich auch weiterhin in die politischen Gremien tragen. Ziel müsse es sein, das Fahrrad über das Auto zu stellen, was jedoch auch mit grundlegenden rechtlichen Reformen einhergehen würde. "Es ist für alle eine Bereicherung, wenn man auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer mehr Rücksicht nehmen würde", betont Galich. Die Bewegung setze sich derweil nicht nur für Kinder, sondern alle Altersgruppen ein.

Im Zentrum steht laut Mitteilung auch die Fragestellung, wie dominant der Autoverkehr und wie übersichtlich die Bring- und Abholsituationen der Kinder in Weyhe sind. Fahrradfahrerinnen und -fahrern soll die Angst im Straßenverkehr genommen werden, Autofahrer gleichsam sensibilisiert werden für einen achtsamen und rücksichtsvollen Umgang mit anderen Verkehrsteilnehmern. 

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