Fußball TSV Weyhe-Lahausen: Bewährte Trainer und junge Talente

Der Ball ruht, die Planungen für die neue Serie schreiten dennoch voran: Beim TSV Weyhe-Lahausen stößt gleich ein Sextett aus der Jugend zum Team. Der Altersdurchschnitt sinkt dadurch auf unter 23 Jahre.
13.05.2020, 10:08
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Von Thorin Mentrup

Im fünften Jahr in Folge rangiert der TSV Weyhe-Lahausen im oberen Drittel der Fußball-Kreisliga. Ein Zeichen von Konstanz. „Konsequent oben zu bleiben muss man erst einmal schaffen“, weiß Trainer Thorsten Eppler und bescheinigt dem Verein und der seit Jahren personell nur wenig veränderten Mannschaft eine gute Entwicklung. Die will er gemeinsam mit seinem Trainerteam um Eckhardt Zunft, Christian Topp, Torsten Leymann und Torsten Waldmann auch in der kommenden Serie vorantreiben. Der Fokus wird dann auf jungen Spielern liegen: Gleich sechs Akteure stoßen aus der A-Jugend des JFV Weyhe-Stuhr zum Team.

Dieses halbe Dutzend hungriger Talente setzt sich zusammen aus Oliver Brings, Jan Dahremöller, Fynn Dismer, Lennart Kirsch, Sebastian Mohmeyer und Linus Werner. „Alles gute Jungs“, findet Koordinator Jens Lohmann, der sich darüber freut, Talente aus den eigenen Reihen an den Verein zu binden. „Das ist nicht selbstverständlich.“ Eppler stimmt zu: „Für uns ist das eine gute Blutauffrischung. Jetzt wollen wir ihnen helfen, dass sie den Sprung schaffen. Wir wollen sie vernünftig und in aller Ruhe an den Herrenbereich heranführen.“

Der TSV kann ein Sprungbrett sein. Hätte sich Marvin Bade, vor der Serie aus der Jugend in den Herrenbereich aufgerückt, nicht früh verletzt, wäre er jetzt unumstrittene Stammkraft in der Defensive. Auch darüber hinaus ist ein Großteil der Spieler noch sehr jung: 22,75 im Schnitt, wie Lohmann errechnet hat. „Das ist eine gute Perspektive“, findet er. Selbst Leistungsträger wie Christian Wiesner (23 Jahre), Tarek Azeldin oder auch Malek Hossein (beide 21) sowie auch Winterneuzugang Marcel Köster (23) haben ihre besten Jahre noch vor sich. Kevin Gibek zählt mit 27 Jahren bereits zu den Älteren. „Das ist eine super junge Truppe. Es ist schön zu wissen, Spieler zu haben, die auch in fünf Jahren noch zusammenspielen können“, so Lohmann.

Wie begehrt die JFV-Talente sind, zeigt sich daran, dass drei den Sprung zu anderen Vereinen wagen: Moritz Sagehorn und Marc-Dennis Hussels zieht es zum Bezirksligisten TV Stuhr, Jost-Eike Behrens zum Bremen-Ligisten Brinkum SV. Im kommenden Jahr sieht Eppler, der mit Ausnahme von Tobias Marquardt (zum SV Heiligenfelde) keinen externen Abgang verkraften muss, einige weitere Talente. „Unser Ziel muss es sein, dass wir auch aus diesem Jahrgang Spieler an uns binden“, betont er. Dass der TSV mit zahlreichen jungen Akteuren oben mitmischen kann, ist auf jeden Fall ein Argument.

Die jungen Spieler zu formen, das wird auch in Zukunft die Aufgabe Epplers und seines Teams sein. „Ich bin froh, dass wir alle zusammen weiterarbeiten“, betont der Coach, der vor der Saison an die Zentralsportanlage zurückgekehrt ist. Das eine Jahr TSV-Pause war nicht zu spüren: „Mannschaft, Verein und Trainerstab waren sofort auf einer Wellenlänge“, freut sich Eppler. Und auch Lohmann weiß: „Es passt einfach.“

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