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TuS Sudweyhe siegt spät in Sulingen

Die Serie hält! Der TuS Sudweyhe bleibt auch beim TuS Sulingen II in der Erfolgsspur. Die Mannen von Sven Helms und Benjamin Jacobeit beweisen einen langen Atem.
29.10.2019, 22:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Thorin Mentrup
TuS Sudweyhe siegt spät in Sulingen

Machte den Deckel drauf: Jason Traemann traf zum 2:0 für Sudweyhe.

Jonas Kako

Sulingen. Der TuS Sudweyhe bleibt das Team der Stunde in der Fußball-Bezirksliga und setzt seine Klettertour unaufhaltsam fort: Beim TuS Sulingen II setzten sich die Mannen von Sven Helms und Benjamin Jacobeit am Dienstagabend mit 2:0 (0:0) durch und sprangen im Klassement auf Rang sieben.

Schlüssel zum Erfolg war ein langer Atem. Die entscheidenden Tore fielen erst in der absoluten Schlussphase der temporeichen und intensiven Begegnung. Robin Engelhardt brachte die Gäste per Kopf nach einer Freistoßflanke in Führung (81.), Jason Traemann machte dann wenige Minuten vor dem Ende nach einem Bilderbuch-Konter alles klar (88.). „Es ist dann auch eine Qualität, so lange geduldig zu bleiben“, lobte Jacobeit das Team, das nicht immer konstant die vertikalen Lösungen im Spiel nach vorn fand und geschlossen gut nach vorn verteidigte, wie es die Coaches immer wieder forderten. Doch die Sudweyher kontrollierten das Geschehen über weite Strecken, obwohl auch die Gastgeber nicht enttäuschten. Auch Sulingen spielte durchaus mutig nach vorn. In den entscheidenden Momenten aber waren die Gäste stärker. So rettete Torhüter Jannik Theiß wenige Minuten nach der Führung mit dem Fuß gegen Dennis Könkers Abschluss und bewahrte sein Team vor dem Ausgleich (85.). „Dafür haben wir einen klasse Keeper wie ihn“, wusste Jacobeit, bei wem er sich zu bedanken hatte. Ohnehin hätten aber alle Spieler ihren Teil zum Sieg beigetragen. „Alle haben sich reingeworfen“, fand der Coach.

Kurz vor Schluss sahen Jacobeit und Helms dann den wohl besten Angriff der Begegnung: Justin Pakleppa behauptete den Ball ganz stark im Mittelfeld und schickte Yannik Meier auf die Reise. Der Linksverteidiger - weil Jendrick Meissner fehlte, war Calvin Helms nach innen gerückt - lief bis in den Sechzehner, ließ noch einen Gegenspieler aussteigen und legte dann mit viel Übersicht zurück auf Traemann, der überlegt in den rechten Winkel vollstreckte - die Entscheidung. „Das Konterspiel war in den letzten Wochen eine Schwäche. Dass das jetzt so toll geklappt hat, zeigt, wie sehr sich die Jungs verbessern wollen und ist auch ein Lohn für ihre harte Arbeit“, freute sich Jacobeit. Viel besser kann man einen schnellen Gegenstoß jedenfalls nicht ausspielen.

Bereits in der ersten Hälfte hatten sich beide Teams ein gutes Match geliefert. Die ersten Höhepunkte ließen zwar ein bisschen auf sich warten, dafür aber agierten beide Mannschaften im TuS-Duell mit offenem Visier und suchten den Weg nach vorn. Auf Sulinger Seite zeichnete sich dann vor allem Torhüter Yanik-Luca Klenke aus, der extrem umsichtig mitspielte und nicht nur einige Zuspiele in die Spitze klärte, sondern auch auf der Linie seinen Mann stand. So vereitelte er unter anderem gute Abschlüsse von Jan-Ove Bäker (22.), Jason Traemann (34.) und Robin Engelhardt (41.). Doch das warf die Sudweyher nicht um. Sie lauerten auf ihre Momente - und schlugen am Ende eiskalt zu.

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