Fußball

TuS Sudweyhe: Wie ein Schweizer Käse

Ein Tag zum Vergessen: Der TuS Sudweyhe zeigt sich hinten total löchrig und verliert verdient in der Höhe mit 0:3 gegen den SV BE Steimbke.
28.08.2019, 21:47
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Jannis Klimburg
TuS Sudweyhe: Wie ein Schweizer Käse

Der TuS Sudweyhe um Jan-Ove Bäker (r.) kam nicht wirklich aus dem Quark gegen den SV BE Steimbke.

Michael Braunschädel

Sudweyhe. So wirklich kam nichts aus ihm heraus, Christian Mach fehlten nach der 0:3 (0:0)-Pleite gegen den SV BE Steimbke die Worte. „Jede Woche machen wir die gleichen Fehler. Ich weiß nicht mehr, was ich da noch ansprechen soll“, sagte der Coach des Fußball-Bezirksligisten TuS Sudweyhe immerhin noch.

Dabei sah es in Hälfte eins eigentlich nicht nach einer Niederlage aus. Zwar fehlte der Partie das Niveau, aber die Hausherren waren keinesfalls schlechter als die Gäste. Beide Teams erlaubten sich viel zu viele Fehlpässe, weshalb kein richtiger Spielfluss aufkommen wollte. Stephen Bohl war noch am nähesten dran an einem Treffer. Doch seine beiden Kopfbälle verfehlten das Gehäuse dann doch weit (35., 41.). „Wir sind vorne nicht wirklich ins Zentrum reingekommen“, haderte Mach.

Mit etwas mehr Druck kam der TuS Sudweyhe dann aus der Kabine und hatte direkt das 1:0 auf dem Fuß. Weil Steimbke das Spielgerät nicht klären konnte, eröffnete sich die Chance für Malte Pirngruber. Doch der Kapitän scheiterte freistehend vor dem gegnerischen Keeper. Was sich auch prompt rächen sollte. Plötzlich schlugen die Gäste ein wie ein Blitz. Passend zum Wetter. Zunächst brachte Sascha Pachonik die Gäste in Front, ehe Simon Wilke nur drei Minuten später erhöhte (51., 54.). „Das hat uns das Genick gebrochen“, wusste auch Mach. Bei beiden Gegentreffern sah der Gastgeber ganz schön alt aus, weil „wir ins offene Messer gelaufen sind.“ Paul Wilke legt dann noch in der 64. Spielminute sehenswert zum 3:0 nach, was auch die frühe Entscheidung sein sollte. Zwar versuchte der TuS in den restlichen Minuten noch alles, doch bereits wie zuvor, kam nur wenig dabei herum. „Wir haben uns eigentlich nur im zweiten Gang bewegt“, resümierte Mach.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+