Sachstand Feuerwehr Weyhe Viele Einsätze für Weyher Feuerwehr

Bisher ist die Feuerwehr in Weyhe 236 Mal in diesem Jahr ausgerückt. Nicht zuletzt schlagen sich die Stürme im Februar in der Bilanz nieder. Die Feuerwehr plant in diesem Jahr noch einige Anschaffungen.
23.06.2022, 16:46
Lesedauer: 1 Min
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Viele Einsätze für Weyher Feuerwehr
Von Alexandra Penth

Weyhe. Bisher ist die Weyher Feuerwehr in diesem Jahr 236 Mal zu 148 Einsatzorten ausgerückt. "Das ist eine sehr große Zahl", sagte Gemeindebrandmeister Bernd Scharringhausen am Mittwoch im Ausschuss für Ordnung und Soziales. Die Bandbreite der Einsätze ist dabei groß: In der vergangenen Woche retteten die Einsatzkräfte einen Hund aus einem überhitzten Auto und in der Woche davor war es auf dem Dach einer Spedition in Dreye zu einem Feuer gekommen. Die Stürme Mitte Februar hatten der Feuerwehr viel abverlangt. Die Einsatzkräfte hatten eine Bereitschaft eingerichtet. Mit neun Einsätzen war der 18. Februar gestartet, dazu kamen 15 in der Nacht und ganze 59 am 19. Februar. Von einem Gebäude mit einem Dach von 90 Quadratmetern waren beispielsweise Metallplatten heruntergerissen worden. 

In diesem Jahr werde die Feuerwehr noch ein Flächenberegnungssystem anschaffen wegen der Häufung von Flächen- und Rundballenbränden. Das sei eine Arbeitserleichterung. Statt zwei bis drei Gruppen müssten nur noch stets zwei bis drei Einsatzkräfte vor Ort sein. Unter anderem werde auch ein Spannungsprüfer angeschafft, um bei überfluteten Kellern Strommessungen vornehmen zu können. Auch eine elektrische Pumpe ist unter anderem vorgesehen. 

Die Planungen für das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager, das 2023 in Weyhe stattfinden soll, laufen seit einem Vierteljahr auf Hochtouren, sagte Scharringhausen. Erwartet werden rund 2500 Besucher, das Planungsteam bestehe aus 25 Mitgliedern. Zum 1. Juli wird außerdem die analoge Alarmierung der Einsatzkräfte in Weyhe abgeschafft. Fortan wird dann ausschließlich digital alarmiert. "Das klappt hervorragend", sagte Scharringhausen. Die Sirenen würden nur noch ab "Feuer 3" laufen, einer größeren Schadenslage also. Besonders für die drei Tage Dauereinsatz während der Stürme gab es Lob von den Mitgliedern des Ausschusses. "Wenn ihr etwas braucht, könnt ihr auf uns zählen", sagte Frank Drewes (CDU). 

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