Paul-Maar-Grundschule Zucchini und Beeren vor dem Klassenfenster

Die Paul-Maar-Grundschule hat ihren Schulgarten deutlich vergrößert. Schon bei der Einweihung eröffneten die Verantwortlichen die vielfältigen Pläne für die Fläche.
29.03.2019, 17:23
Lesedauer: 1 Min
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Von Stephen Kraut

Weyhe-Sudweyhe. Das Wetter war dem Anlass entsprechend: „Bei Regen wäre das hier ein bisschen trist gewesen“, räumte Ingrid Lühmann, die Leiterin der Sudweyher Paul-Maar-Grundschule, am Freitagmorgen ein. Schließlich ging es um die Eröffnung des neuen, erweiterten Schulgartens. Die Verantwortlichen haben schon umfangreiche Pläne mit dem Gelände.

Es begann mit der Genehmigung für einen erweiterten Zaun. Dann startete die „intensive Zeit der Bearbeitung“, wie es die Leiterin nannte. Pläne wurden entworfen, Unterstützer gesucht – und zwei wichtige gefunden. So dankte Lühmann dem Ehrenamtler der Garten AG, Heiner Wittrock, und Ralph Schierenbeck-Brüning, der selbst Vater eines Paul-Maar-Grundschülers ist. Aber auch die Eltern sowie die Mädchen und Jungen selbst haben sich laut der Schulleiterin eifrig engagiert. Das betrifft auch die Kinder der Janusz-Korczak-Schule, also der Außenstelle der Diakonie Freistatt in der Grundschule. Sie alle hätten unter anderem „ganz massiv“ beim Gießdienst im vergangenen Jahr geholfen, sagte Sina Kirbach. Die Lehrerin leitet die Garten AG und wurde von Lühmann ebenfalls mit Lob bedacht, ebenso wie ihre Vorgängerin Gertrud Hußmann.

Die Arbeit, die in dem Projekt steckt, ist deutlich erkennbar. „Der Garten war vor der Erweiterung etwas weniger als 50 Quadratmeter groß“, berichtete Kirbach. Nun habe man knapp 150 Quadratmeter inklusive zweier Hochbeete zur Verfügung. Und die werden künftig vielfältig genutzt: Kartoffeln und Kohlrabi sollen gepflanzt werden, ebenso verschiedene Beeren und Kräuter. Auch Kürbisse und Zucchini sind geplant. In einer Ecke werde eine kleine Wiese für Insekten entstehen. Zur Eröffnung pflanzten Schierenbeck-Brüning, Wittrock und Kirbach zudem einen Kirschbaum.

Die gewonnenen Lebensmittel sollen natürlich verzehrt werden. „Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, Schüsseln mit Äpfeln und Tomaten, die hier gewachsen sind, in den Gängen aufzustellen“, berichtete Kirbach. Auch die Koch-AG erhalte etwas.

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