Zusammenhang zu Impfung unklar Landkreis Diepholz will Todesfall prüfen lassen

Der Landkreis Diepholz lässt den Tod einer Person aus Bruchhausen-Vilsen prüfen, die einen Tag vorher die Corona-Schutzimpfung erhalten hat. Ob ein Zusammenhang besteht, ist allerdings noch unklar.
10.05.2021, 17:21
Lesedauer: 1 Min
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Landkreis Diepholz will Todesfall prüfen lassen
Von Esther Nöggerath

Der Landkreis Diepholz lässt einen Todesfall aus Bruchhausen-Vilsen prüfen. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, war eine Person am Freitag einen Tag nach Verabreichung der Corona-Schutzimpfung mit dem Impfstoff Astra-Zeneca tot aufgefunden worden. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Verden in dem Fall. "Seitens des Landkreises Diepholz können derzeit noch keine Aussagen darüber getätigt werden, ob es einen Zusammenhang zwischen der Impfung und der Todesursache gibt", teilt Landkreis-Sprecherin Mareike Rein mit. Das Impfzentrum Bassum werde den Todesfall nach Vorliegen der Gesamtdokumentation auch dem Paul-Ehrlich-Institut melden, das die Sicherheit von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln überwache. "Eine telefonische Vorinformation ist bereits erfolgt", erklärt Rein. Im Impfprozess selbst seien keine Auffälligkeiten bei der Person erkennbar gewesen.

Bereits Anfang des Jahres war es im Landkreis Diepholz zu einem Todesfall rund eine Stunde nach einer Corona-Impfung gekommen (wir berichteten). Im Nachhinein war herausgekommen, dass die Frau an einem vorausgegangenen Herzinfarkt gestorben war. Ein Zusammenhang mit der Impfung bestand nicht, wie der Landkreis Diepholz sowie das Paul-Ehrlich-Institut damals bestätigt hatten.

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