Kirchen im Landkreis Diepholz Acht Grad für ein Halleluja

Kirchengemeinden im Landkreis Diepholz reagieren auf hohe Energiekosten. In den meisten Gotteshäusern werden die Temperaturen gesenkt.
09.11.2022, 16:13
Lesedauer: 4 Min
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Acht Grad für ein Halleluja
Von Wolfgang Sembritzki

Landkreis Diepholz. Die Kirchen im Landkreis Diepholz sehen sich angesichts hoher Energiekosten zum Handeln gezwungen: "Man möge sich entsprechend warm anziehen", rät Knut Laemmerhirt, Vorsitzender des Kirchenvorstandes der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Bassum. In der Kirchenregion, zu der die Gemeinden in Bassum, Neubruchhausen, Nordwohlde und Sudwalde gehören, werden die Heizungen herunterdreht und die Gottesdienstzeiten im Winter angepasst. Derzeit herrschen in der Bassumer Stiftskirche rund 15 Grad, Grund zum Heizen ist das aber noch nicht. Auf maximal zwölf Grad soll das Gotteshaus laut Laemmerhirt geheizt werden, bei Konzerten jedoch auf 16, um etwa die Spielfähigkeit von Saiteninstrumenten zu erhalten. Die Regelung soll zunächst bis 31. Dezember gelten, danach wird ins Gemeindehaus gewechselt. Dass das noch nicht geschehen ist, liegt auch an Weihnachten: "Weihnachten im Gemeindehaus oder draußen geht überhaupt nicht", konstatiert Laemmerhirt.

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