Kirchenkreis Syke-Hoya Solidarität, Gebete, Glockenläuten

Viele Gemeinden des Kirchenkreises Syke-Hoya zeigen ihre Solidarität zur Ukraine nach dem russischen Einmarsch. Mit Gebeten, Kerzen und Glockengeläut wird an die Menschen dort gedacht.
24.02.2022, 17:28
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Solidarität, Gebete, Glockenläuten
Von Micha Bustian

Landkreis Diepholz. "Herr, unser Gott, du Gott des Friedens, der Versöhnung, der Liebe und der Zuversicht. Wir beten für alle, die seit Jahren einen blutigen Krieg im Osten der Ukraine mit Tausenden von Toten erleben müssen. Wir beten für sie alle, die Angst vor einer schrecklichen Ausweitung des Krieges auf das ganze Land haben." Die Kirchengemeinden des Kirchenkreises Syke-Hoya zeigen mit Gebeten wie diesen ihre Solidarität zur Ukraine, in die am Mittwoch die russische Armee einmarschiert ist. "Mit Friedensandachten und -aufrufen, gemeinsamem Glockenläuten, Kerzenanzünden, Angeboten für Gebete und Gespräche reagieren die Gemeinden in den evangelischen Kirchenkreisen Syke-Hoya und Grafschaft Diepholz auf die aktuellen Ereignisse", erklärt Kirchenkreis-Pressesprecherin Miriam Unger. "Unsere Erfahrung ist, dass diese Aktionen eine große Verbundenheit im gemeinsamen Anliegen um den Erhalt von Frieden entstehen lassen und eine besondere Kraft entfalten können.“

Region Bruchhausen-Vilsen: Bruchhausen, Vilsen, Asendorf, Martfeld und Schwarme rufen auf zu einem Friedensgebet am Freitag, 25. Februar, ab 18 Uhr auf dem Kirchplatz an der Cyriakus-Kirche in Vilsen. Dies sei eine ökumenische Aktion aller Kirchengemeinden der Region Bruchhausen-Vilsen. "Die Menschen haben die Möglichkeit zum Gebet und zum Entzünden von Kerzen", lässt Pastor Mathias Hartewieg wissen. Bereits ab 17.50 Uhr werden die Glocken läuten. 

Syke: Die Kirchengemeinde der Hachestadt beschränkt sich auf ein Glockenläuten am Freitag, 25. Februar, ab 18 Uhr. Parallel beginnt eine Andacht in der Christuskirche.

Barrien: Auch hier werden am 25. Februar die Glocken läuten, aber nur für zehn Minuten, ab 17.50 Uhr. "Angesichts des kriegerischen Einmarsches russischer Truppen in die Ukraine", so Pastorin Susanne Heinemeyer, lädt die Kirchengemeinde Barrien ab 18 Uhr zur Friedensandacht in die Bartholomäus-Kirche ein. "Die Menschen haben die Möglichkeit zum Gebet und zum Entzünden von Kerzen."

Heiligenfelde: Hier werden die Solidaritätsbekundungen auf zwei Tage verteilt. Am Freitagabend, 25. Februar, läuten die Glocken der Michaelskirche. Zwei Tage später wird dort ab 9.30 Uhr ein Bittgottesdienst für den Frieden abgehalten.

Heiligenrode: Wie an jedem letzten Freitag im Monat findet am 25. Februar ab 19 Uhr der Church-Treff von Jugendlichen für Jugendliche statt. Hier finden sich Texte, die dem Friedensanliegen aus der Seele sprechen. "Wir werden diese im Church-Treff aufgreifen und in der Fürbitte reflektieren", heißt es in einer Pressemitteilung. 

Leeste: Hier sind die Friedensgebete auf zwei Sonnabende gelegt worden: 5. März und 2. April. Los geht's jeweils um 18 Uhr in der Marienkirche.

„In diesen Stunden des Entsetzens über Krieg und Leid wollen wir zusammenkommen, um gemeinsam an diejenigen zu denken, die nun in Angst um ihr Leben und ihre Freiheit sind", erzählt Jörn-Michael Schröder, Superintendent im Kirchenkreis Syke-Hoya. "Wir wollen für sie beten, und wir bitten Gott darum, dass er den Sinn der Verantwortlichen bewegt, den Geist des Krieges zu überwinden und Wege des Friedens zu finden. Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein.“ Dem schließt sich Marten Lensch, Superintendent im Kirchenkreis Grafschaft Diepholz, an.

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