Fahrzeuge kommen von der Straße ab Mehrere Glätteunfälle im Landkreis Diepholz

Zwei Menschen sind am Donnerstag bei Glätteunfällen im Landkreis Diepholz verletzt worden. In einem Fall war laut Polizei allerdings nicht nur Glätte, sondern auch vorheriger Alkoholkonsum im Spiel.
21.01.2022, 16:14
Lesedauer: 1 Min
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Mehrere Glätteunfälle im Landkreis Diepholz
Von Claudia Ihmels

Landkreis Diepholz. Durch Schnee- und Graupelschauer und daraus entstandene Glätte haben sich am Donnerstag mehrere Verkehrsunfälle im Landkreis Diepholz ereignet. In zwei Fällen wurden die Fahrer leicht verletzt.

Auf der Bundesstraße 51 zwischen Bassum und Twistringen rutschte gegen 11 Uhr der Sattelzug eines 37-jährigen Mannes in den Seitenraum und blieb stecken, teilt die Polizei mit. Für die Bergung musste die B51 am Nachmittag voll gesperrt werden. Gegen 14.55 Uhr geriet ein 23-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Beppener Straße in Schwarme ins Schleudern und prallte schließlich gegen einen Baum. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Der Schaden beträgt laut Polizei rund 6500 Euro.

Ein weiterer Unfall passierte um 17.30 Uhr auf der Varreler Straße in Wagenfeld. Ein 18-jähriger Mann wollte mit seinem Wagen an einer Einmündung anhalten, geriet dabei ins Rutschen und prallte gegen einen Zaun und eine Laterne. In diesem Fall beziffert die Polizei die Schadenshöhe auf etwa 5000 Euro.

Auf der Landstraße 344 in Eydelstedt verunfallten gleich zwei Autos. Eine 21-jährige Fahrerin rutschte mit ihrem Auto gegen 18.45 Uhr von der Straße. Dabei entstand ein Schaden von 5000 Euro. Gegen 22.15 Uhr geriet ein 25-jähriger Mann mit seinem Wagen von der Straße in den Seitenraum. Das Auto überschlug sich und blieb im Graben liegen. Der 25-Jährige wurde leicht verletzt. Als Unfallursache für diesen Fall gibt die Polizei allerdings nicht nur die glatte Straße, sondern auch die "erhebliche Alkoholbeeinflussung des Fahrers" an. Eine Überprüfung seiner Atemluft habe eine Alkoholkonzentration von über zwei Promille ergeben. Die Polizei beschlagnahmte den Führerschein des Mannes. Die Beamten gehen von einer Schadenshöhe von rund 20.000 Euro aus.

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