Spieletag

Rodeo, Rutsche, Schnappi-Hüpfburg

Hüpfburgen, Rodeo-Stier, Balance-Parcour und Multi-Rutsche ließen die Herzen von Kindern beim Spieletag im Schulzentrum Bruchhausen-Vilsen höher hüpfen.
24.02.2019, 18:30
Lesedauer: 2 Min
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Von Lena Mysegades

Bruchhausen-Vilsen. Hüpfburgen, Rodeo-Stier, Balance-Parcour und Multi-Rutsche – Das alles bietet der alljährliche Spieletag im Schulzentrum in Bruchhausen-Vilsen und ist damit ein Paradies für kleine Kinderherzen. Am Sonntag war es wieder soweit: In der Zeit von 13 bis 17 Uhr wurden die Türen der Mensa und der Sporthalle des Schulzentrums für Jung und Alt geöffnet. Der Eintritt lag bei drei Euro, um, wie die Organisatoren verrieten, die Kosten für das Fest decken zu können. Dazu veranschlagten sie einen kleinen Obolus für Kaffee und Kuchen.

Direkt zu Beginn war der Spieletag gut besucht. Auch wenn einige Hüpfburgen zwar noch nicht ganz aufgeblasen waren, stürmten die aufgeregten Kleinen pünktlich zur Eröffnung um 13 Uhr in die geräumige Sporthalle hinein. So auch Felix (10) und Fynn (11). Die beiden Heranwachsenden hantierten gemeinsam mit Fynns Vater Mirko Kunz, der auch als Helfer im Einsatz war, auf der Multi-Rutsche. Eine Aufblas-Rutsche, die aufgrund ihrer Höhe wohl für einige eine Herausforderung war. Nicht aber für die beiden Kumpels. Der elfjährige Fynn sagte: „Es ist voll einfach auf die Rutsche heraufzuklettern.“ Und sein Freund Felix fügte hinzu: „Ich amüsiere mich hier gut, aber möchte auch noch die anderen Spielgeräte ausprobieren.“

Gleich neben der Rutsche stand der Rodeo-Stier. Der bei den Kindern immer sehr gefragt sei, wie Spieletag-Organisator Lucas Hägermann verriet. Das Gute dabei: „Das Rodeo-Reiten, das eher etwas für größere Kinder ab neun Jahren ist, dürfen hier auch schon Kleinere ab fünf Jahren ausprobieren“, meinte Hägermann. Denn man könne den wilden Stier auch in einen etwas sanftmütigeren Stier verwandeln, da die Steuerung manuell einzustellen sei. „Heißt für die Kleineren steuern wir das Rodeo extra langsam.“ So könnten sich theoretisch also auch noch schüchterne Kandidaten wie der sechsjährige Josia auf den Stier wagen. Denn dieser, der mit seiner Mutter bereits zum vierten Mal den Spieletag besuchte, sagte: „Am Liebsten mag ich den Wackelstier.“ Doch so richtig konnte er das eigentlich noch gar nicht beurteilen. „Er war noch kein einziges Mal auf dem Stier“, sagte seine Mama und schmunzelte dabei.

Ebenfalls sehr beliebt war auch die „Schnappi-Hüpfburg“, wie Lucas Hägermann sie nannte. Und wirklich: Die grüne Burg sah aus wie das Krokodil, das aus dem Schni-Schna-Schnappi-Song von Joy Gruttmann bekannt ist. In das Maul des Krokodils wollte dort auch – todesmutig – der kleine Sohn von Alexander Stro, Besucher aus Bruchhausen-Vilsen, krabbeln. Stro war gemeinsam mit seiner schwangeren Frau zum ersten Mal beim Spieletag. Erfahren hatte die kleine Familie über den Kindergarten vom Fest.

„Schnappi“, „Wackelstier“ und „Multi-Rutsche“ sind übrigens von einer Event-Agentur aus Vechta entliehen worden. Doch der Balance-Parcour und eine blaue Hüpfburg kamen vom TSV Süstedt sowie dem TV Bruchhausen-Vilsen und vom Technischen Hilfswerk.

Lucas Bückmann (17) vom Technischen Hilfswerk betreute die Hüpfburg und passte darauf auf, „dass es keine Schubserei gibt und alle ihre Schuhe ausziehen“. Während Vera Nolte vom TSV Süstedt auf die Zwei- bis Vierjährigen acht gab, die im Parcour an der Dschungel-Kette klebten und in der Löwengrube herumtollten.

Während die Kinder bis 17 Uhr Zeit hatten, ausgelassen zu spielen, genossen ihre Erziehungsberechtigten in der Mensa Kaffee und Kuchen.

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