Fußball-Bezirksliga Hannover Der SC Twistringen und der TuS Sudweyhe stehen unter Zugzwang

Während der TuS Sudweyhe beim VfL Münchehagen gefordert ist und dort einen Sieg für den Titelkampf einfahren möchte, benötigen der SC Twistringen und die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst Punkte gegen den Abstieg.
29.09.2022, 17:21
Lesedauer: 2 Min
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Von Niklas Johannson

TuS Wagenfeld - SC Twistringen (Anpfiff: Sbd., 16 Uhr)

Zwei Spiele binnen drei Tagen haben die Fußballer des SC Twistringen vor der Brust. Am Sonnabend gastiert die Elf von Timo Rathkamp beim TuS Wagenfeld, ehe nicht einmal 48 Stunden später das Pokalspiel zu Hause gegen den Landesligisten 1. FC Sarstedt ansteht. "Das Spiel gegen Wagenfeld ist doppelt so wichtig. Gegen Sarstedt werden wir definitiv durchrotieren", betont Rathkamp. Die volle Konzentration gilt also dem Kellerduell in Wagenfeld. Während die Blaumeisen mit sechs Zählern nur knapp über der Abstiegszone stehen, klebt der TuS mit drei Zählern am Tabellenende. "Das ist ja schon fast ein Zwölf-Punkte-Spiel. Wagenfeld hat noch mehr Druck, aber auch wir müssen gewinnen", sagt Rathkamp, der sich auf die Rückkehr von Phil Brunkhorst und Torwart Jannik Blome freuen darf. Auch bei Aaron Djulic sieht es wieder ganz gut aus.

VfL Münchehagen - TuS Sudweyhe (Anpfiff: Sbd., 16 Uhr)

Der TuS Sudweyhe strebt beim VfL Münchehagen den dritten Sieg in Folge an. "Wenn wir oben dranbleiben wollen, müssen wir gewinnen", macht Trainer Philipp Meinke, der gemeinsam mit Benjamin Jacobeit den TuS trainiert, deutlich. Per Reisebus wird sich der Sudweyher Tross bereits um 13 Uhr auf den 83 Kilometer langen Weg nach Rehburg-Loccum machen. "Das kommt in dieser Saison nicht so häufig vor. Ich finde solche langen Fahrten schwierig, trotzdem müssen wir uns vor Ort fokussieren und schnell die Spannung herstellen", betont Meinke, der auf Jonas Knüppel (Urlaub), Jason Traemann, Joshua Brandhoff (beide verletzt) sowie Julian Heusmann und Stephen Bohl (beide Kreuzbandriss) verzichten muss. Zurück in den Kader kehren hingegen Bastian Helms und Malte Pirngruber. "Da sind wir heilfroh drüber", sagt Meinke.

TuS St. Hülfe-Heede - SV Bruchhausen-Vilsen (Anpfiff: Sbd., 18 Uhr)

Der SV Bruchhausen-Vilsen hat sich durch sieben Punkte aus den vergangenen drei Partien ein kleines Polster auf die Gefahrenzone erarbeitet. Noch größer könnte es werden, wenn das Team aus dem Luftkurort am Sonnabend unter Flutlicht auch beim TuS St. Hülfe-Heede etwas Zählbares mitnehmen könnte. Doch Trainer Torsten Klein weiß um die Schwere der Aufgabe: "Das ist eine spielstarke Truppe mit erfahrenen und Einzelspielern. Andre Krause oder Paul Kosenkow haben schon sehr viel höher gespielt." Mit einem Sieg würden die Vilser an Hülfe-Heede vorbeiziehen. "Wir wollen definitiv dagegenhalten", sagt Klein, der einige Ausfälle zu beklagen hat. Unter anderem fallen Jan-Christoph Kornau (krank), Marten Köhler und Bennet Knake (beide urlaubsbedingt) aus.

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst - TV Neuenkirchen (Anpfiff: So., 15.30 Uhr)

Lars Behrens, Trainer der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst, sah bei der jüngsten 1:2-Niederlage gegen den TuS Drakenburg einen Aufwärtstrend seiner Mannschaft. Dieser sollte am Sonntag im Heimspiel gegen den TV Neuenkirchen fortgesetzt werden. Denn die Behrens-Elf benötigt dringend Punkte. Inzwischen sind es bereits drei Zähler Rückstand auf das rettende Ufer. Mit Neuenkirchen stellt sich allerdings ein sehr unangenehmer Gegner vor. Das Team von Mustafa Cali steht als Aufsteiger mit glänzenden 13 Punkten aus sieben Partien auf Tabellenplatz vier, unter anderem bezwang er den Tabellenzweiten TSV Mühlenfeld mit 3:2. Dennoch strebt die TSG den ersten Punkt auf heimischen Platz an, bisher hagelte es zu Hause drei Pleiten.

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