Handball-Landesliga Personalprobleme in Stuhr und Vilsen

Die HSG Stuhr und HSG Bruchhausen-Vilsen haben es am kommenden Wochenende nicht nur mit schwierigen Gegnern zu tun, sondern kämpfen auch mit großen Personalproblemen.
25.11.2022, 13:35
Lesedauer: 1 Min
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Von Niklas Johannson Jürgen Prütt

HG Jever/Schortens - HSG Stuhr (Anpfiff: Sonnabend um 18 Uhr)

Die Trainingswoche der HSG Stuhr sei nach der indiskutablen Vorstellung gegen die SG Obenstrohe/Dangastermoor gut gewesen, berichtet Trainer Mike Owsianowski: "Seit langer Zeit war es mal wieder eine Woche mit hoher Intensität." Kurz vor dem kommenden Auswärtsspiel bei der HG Jever/Schortens gibt es allerdings keine guten Nachrichten von der Personalfront. "Wir haben erhebliche Probleme und bislang nur einen Auswechselspieler", betont Owsianowski, "und das ist mit Jan Henrik Schönefeld (Rückraum links) ein A-Jugendlicher." Der Gegner habe sich hingegen nach anfänglichen Schwierigkeiten und Unruhen im Verein inklusive eines überraschenden Trainerwechsels sportlich stabilisiert. Zuletzt gewann die HG zwei Spiele in Folge. "Jever ist seit Jahren heimstark, zudem wird dort ohne Backe gespielt. Wir müssen allerdings auf uns gucken und dürfen nicht so viele technische Fehler begehen", sagt Mike Owsianowski.

HSG Bruchhausen-Vilsen - TuS Bergen (Anpfiff: Sonntag um 15.30 Uhr)

Das vergangene Wochenende war für die HSG Bruchhausen-Vilsen ein spielfreies. Nach der kurzen Pause kehren Trainer Andreas Schnichels und seine Spielerinnen mit einem Heimspiel auf die Platte zurück. Mit dem TuS Bergen ist dabei kein geringerer als der amtierende Meister im "HSG-Dome" zu Gast. Da die Mannschaft aus der Lüneburger Heide auf den Aufstieg in die Oberliga verzichtet hatte, werden ihr am Ende dieser Spielzeit vier Zähler abgezogen. Mit der aktuellen Bilanz (6:8 Punkte) würden die Gäste auf den letzten Tabellenplatz zurückgespült. Andreas Schnichels plagen aber ganz andere Sorgen. Personell würde es "nicht so pralle" aussehen, berichtet der Trainer der HSG. Neben den Langzeitverletzten Marisa Herzig-Kupisch und Jeanette Eiskamp fallen außerdem noch Laura Asendorf, Paula Kleinbrod und Neele Raaf aus. Für Torhüterin Raaf rückt Elisa Puvogel aus der Reserve in den Kader. Trotz der Ausfälle würde seine Sieben das sechste Heimspiel der Saison "motiviert und voller Hoffnung" angehen, unterstreicht Schnichels. "Das Ziel ist klar, die Punkte sollen in Vilsen bleiben."

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