Bezirksliga Meisterrunde Viele Tore, aber keine Punkte für den SV Heiligenfelde

Torben Budelmann musste vor dem Spiel gegen den TuS Garbsen kurzfristig auf einige, wichtige Spieler verzichten und kassierte am Ende eine 3:5-Niederlage. Dennoch zeigte sich der SVH-Coach zufrieden.
08.05.2022, 20:01
Lesedauer: 1 Min
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Viele Tore, aber keine Punkte für den SV Heiligenfelde
Von Nastassja Nadolska

Torben Budelmann musste vor der Partie beim TuS Garbsen in der Meisterrunde der Bezirksliga Hannover kurzfristig auf zahlreiche Spieler verzichten, unter anderem auf Tobias Dickmann, Joschua Brandhoff und Jost-Eike Behrens. „Das hat sich alles kurz vor Spielbeginn ergeben, sodass wir auf der Bank nur einen Auswechselspieler hatten. Dennoch war es ein geiler Schlagabtausch“, berichtete der SVH-Coach, dessen Team am Ende mit 3:5 (0:2) das Nachsehen hatte.

In der ersten Hälfte tasteten sich die Heiligenfelder zunächst heran. Nach etwas mehr als einer halben Stunde musste SVH-Keeper Jan-Hendrik Gronewold allerdings das erste Mal hinter sich greifen. Eine Flanke von der linken Seite wussten die Heiligenfelder nicht zu verteidigen, Felix Beiser stand am zweiten Pfosten goldrichtig und machte das 1:0 (33.). Zuvor hatte Malte Garlich die erste Chance für den SVH, vergab diese jedoch (18.). Kurz vor der Pause verursachten die Gäste nach einem scharf geschossenen Freistoß noch ein Eigentor (45.). „Das hat uns das Genick gebrochen“, berichtete Budelmann, der in der zweiten Halbzeit das System umstellte und fortan mit drei Stürmern agierte. Marvin Bade leistete dann jedoch einen Fehler. Sein Pass ins Zentrum landete direkt vor den Füßen von Garbsens Dustin Quast, der auf 3:0 erhöhte (55.). „Danach waren wir demoralisiert“, gab Budelmann zu. Quast schlug eine Minute später erneut zu – das 4:0 (56.). Heiligenfelde gab sich aber nicht auf. Nach einem Freistoß von der halblinken Position machte Bade seinen Fehler wieder wett und traf zum 1:4-Anschluss (64.). Der zweite Freistoß von Bennet Hansen landete erneut bei Bade, der aus kurzer Distanz zum 2:4 einköpfte (68.). Xelat Ataln erzielte das 5:2 für den TuS (77.). Den Schlusspunkt setzte Bennet Hansen mit dem 3:5 (80.). „Wenn ich alle Spieler an Bord gehabt hätte, wäre mehr drin gewesen. Dennoch muss ich zufrieden sein“, bilanzierte Budelmann.

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