Jugendaustausch Syke lädt zur Jugend-Klimakonferenz

Die Stadt Syke baut ihre internationalen Kontakte aus. Nachdem der Austausch zwischen Jugendlichen aus Syke, Polen und Marokko gut in Gang gekommen ist, soll im Oktober die nächste Jugendbegegnung stattfinden.
22.09.2022, 14:56
Lesedauer: 2 Min
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Syke lädt zur Jugend-Klimakonferenz
Von Lina Wentzlaff

Syke. Die internationale Begegnung von Jugendlichen aus Syke, Polen und Marokko in diesem Sommer war ein voller Erfolg, berichtet Stadtjugendpfleger Abdelhafid Catruat. Deswegen soll schon Ende Oktober das nächste Projekt starten. Dieses Mal allerdings mit Teilnehmern aus Syke, Marokko und Israel. Im Fokus der zehntägigen Zusammenkunft liegt das Thema Klimaschutz. Anmeldeschluss ist am 10. Oktober. Also höchste Zeit, sich zu bewerben.

Der internationale Jugendaustausch wird vom 22. bis 31. Oktober in der Hachestadt stattfinden. "Wir wollten das Projekt unbedingt in den Herbstferien anbieten, damit alle Interessenten auch mitmachen können", betont Abdelhafid Catruat. Teilnehmen können unter anderem auch zwölf junge Erwachsene zwischen 16 und 22 Jahren aus Syke. Insgesamt sollen so 36 engagierte junge Menschen aus drei Ländern zusammenkommen, Freundschaften schließen und gemeinsam aktiv sein. "Und das Ganze hoffentlich langfristig mit dem Blick auf die Klimathematik", betont Katharina Brabender, Klimaschutzmanagerin der Stadt Syke.

Gegenbesuch in Marokko

Für die zehntägige Zusammenkunft haben sich die Organisatoren ein buntes Programm in Syke und umzu ausgedacht. Es gibt kulturelle Abende, Team-Building-Aktivitäten, eine Rallye durch die Stadt und Ausflüge nach Bremerhaven und Bremen. Zudem sollen die Teilnehmer verschiedene Projekte entwickeln, die sie in ihrem Heimatland weiterführen. "Im kommenden Jahr ist dann ein Gegenbesuch in Marokko direkt am Mittelmeer geplant", kündigt der Stadtjugendpfleger an.

Die Jugend-Klimakonferenz ist aus einer Kooperation der städtischen Jugendpflege und dem Klimaschutz entstanden. "Die Idee eines internationalen Austauschs ist dann irgendwann in der Zusammenarbeit aufgeploppt", sagt Katharina Brabender. Das Projekt ist schon seit einem Jahr in Planung. Bei einer Fachkonferenz im vergangenen Mai trafen sich die Verantwortlichen der jeweiligen Organisatoren bereits in der Hachestadt (wir berichteten). Fünf Tage lang nahmen sie im Syker Vorwerk an einem Treffen teil, um die Parameter des Treffens abzustimmen.

Neue Partner gewonnen

Für die Begegnung konnte Sykes Stadtjugendpfleger zudem einen neuen Partner gewinnen: die „Society for the Protection of Nature in Israel“ (SPNI), einer Organisation ähnlich wie der Naturschutzbund (Nabu) in Deutschland. "Wir sind sehr froh, dass wir mit der SPNI einen Partner gefunden haben, der auch aus der Thematik Umwelt kommt", betont Abdelhafid Catruat.

Für die zehntägige Klimakonferenz sollen dann die israelischen Jugendlichen aus dem Norden des Landes, Schüler und Studenten aus Al Hoceima in Marokko sowie Syker Jugendliche im Schullandheim Ristedt zusammenkommen. In den beiden Partnerländern stehen die Teilnehmer schon fest, in der Hachestadt geht der Anmeldeschluss noch bis zum 10. Oktober. Aufgrund einer Förderung durch die Bingo-Umweltstiftung Niedersachsen und ConAct, einem Koordinierungszentrum für den Deutsch-israelischen Jugendaustausch, liegt die Teilnehmergebühr bei 100 Euro. "Dabei sind alle Kosten wie Verpflegung, Ausflüge und Unterbringung", betont Abdelhafid Catruat.

Info

Weitere Informationen zum Projekt und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der städtischen Website unter www.syke.de. Unter "Young Urban Culture – Global Transition" werden Interessierte dann zum Anmeldeformular weitergeleitet.

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