Impfen gegen Corona „Das ist ein schwerer Schlag für unsere Impfangebote"

Weil am Montag beim Landkreis Oldenburg weniger Impfstoff eingetroffen ist, als bestellt war, wirkt sich dies auf die geplanten Impfaktionen aus. Der Landrat ist verärgert.
30.11.2021, 11:36
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„Das ist ein schwerer Schlag für unsere Impfangebote
Von Kerstin Bendix-Karsten

Die für diese Woche geplanten Impfaktionen im Landkreis Oldenburg drohen kleiner auszufallen als geplant. Der Grund: Am Montag sei weniger Impfstoff geliefert worden, als man bestellt habe, teilt die Kreisverwaltung mit.

„Das ist ein schwerer Schlag für unsere flächendeckenden Impfangebote und absolut nicht zu akzeptieren. Hier muss das Bundesgesundheitsministerium unverzüglich agieren und nachbessern“, ärgert sich Landrat Christian Pundt über die geringeren Liefermengen und die Art und Weise der Kommunikation des Bundesgesundheitsministeriums. Den verständlichen Frust der Menschen würden die Ärzte und Impfteams vor Ort abbekommen – und diese können absolut nichts dafür. „In der Öffentlichkeit wird gefordert, dass sich die Menschen impfen lassen sollen und wenn sie dann wollen, geht es eventuell nur eingeschränkt. Das ist nicht vermittelbar“, fügt Pundt hinzu.

Das Kreisgesundheitsamt weist darauf hin, dass ab sofort bei Impfaktionen eine FFP2-Maske zu tragen ist. Dies gilt für alle Impflinge und dient in erster Linie zum Schutz der Impfteams. Das mobile Impfteam ist am Mittwoch, 1. Dezember, von 10 bis 16.30 Uhr an der Delmeschule in Harpstedt. An diesem Dienstag, 30. November, ist das Team noch bis 17 Uhr an der alten Feuerwache in Wildeshausen.

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