Handball-Oberliga Frauen

Bedeutungslose Pleite

Zum Saisonabschluss hat der TV Neerstedt zwar eine Pleite kassiert, trotzdem ist Trainer Maik Haverkamp mehr als zufrieden mit der Spielzeit.
05.05.2019, 20:30
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Von Nico Nadig
Bedeutungslose Pleite

Wiebke Kieler streifte sich ein letztes Mal das grün-weiße Trikot der Neerstedter Oberliga-Damen über.

Ingo Möllers

Neerstedt. Natürlich freute sich Maik Haverkamp nicht über die Niederlage, sie beschäftigte den Trainer aber auch eben keinesfalls sonderlich: Zum Saisonabschluss der Oberliga haben die Handballerinnen des TV Neerstedt mit 18:19 (8:8) gegen die SG Findorff verloren. Auswirkungen auf die Tabelle hatte die Pleite nicht. Den zehnten Platz hatten die Aufsteigerinnen ohnehin schon im Vorfeld sicher. „Es wäre schön gewesen, wenn wir gewonnen oder zumindest einen Punkt geholt hätten. Letztendlich war es aber eine tolle Saison. Den Klassenerhalt haben wir drei Spieltage vorher geschafft, darauf sind wir stolz“, lobte Haverkamp seine Sieben für ihre Leistung.

Nachdem das große Ziel erreicht war, sei die Luft etwas rausgewesen. Das hat man laut Haverkamp zuletzt gesehen. Einen Vorwurf wollte er seiner Mannschaft nicht machen, schließlich sei das allzu menschlich. Und gegen Findorff erwischte seine Sieben zunächst auch den besseren Start. Zwar gingen die Gäste aus Bremen mit 1:0 in Führung, danach lagen jedoch meist die Neerstedterinnen knapp in Front. Kurz vor der Halbzeit gelang es der SG aber, den 8:8-Ausgleich zu erzielen.

In Durchgang zwei gingen die Gäste erneut schnell in Führung – zwischenzeitlich betrug der Vorsprung drei Treffer. Kurz vor dem Ende kamen die Gastgeberinnen allerdings nochmals ran. Nadja Albes erzielte in der Schlussminute den 18:18-Ausgleich. Andrea Wiegandt brachte die Bremerinnen jedoch 13 Sekunden vor Ende erneut in Front. „Grundsätzlich hätte dieses Spiel keinen Sieger verdient gehabt. Alle hatten nicht ihren besten Tag. Findorff hatte am Ende etwas mehr Glück“, meinte Haverkamp.

Im Rahmen der finalen Partie wurden die Spielerinnen Kirsten Kurok, Wiebke Kieler, Laura Huntemann und Ria Schnitger verabschiedet.

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