Handball-Verbandsliga

Neerstedt setzt sich in Spitzengruppe fest

Das Team von Andreas Müller hat sich in einer spannenden Partie mit 34:33 gegen den TuS Haren durchgesetzt.
28.10.2019, 13:05
Lesedauer: 2 Min
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Von Jörn Franke

Weiterhin konstante Aufwärtsbewegung bei den Männern des TV Neerstedt in der Handball-Verbandsliga: Im Auswärtsspiel gegen den TuS Haren siegte das Team von Trainer Andreas Müller mit 34:33 (15:14). „Unser Rezept war klar: Stefan Sträche und Martin Giesen galt es aufseiten des Gastgebers in den Griff zu bekommen. Das hat mein Team prima umgesetzt. Ganz ausschalten kann man solche Spieler natürlich nie“, freute sich der TVN-Coach trotz der 14 Tore der beiden Harener Hauptakteure.

Mit 9:3 Punkten hat sich die Müller-Truppe nun in der Spitzengruppe hinter dem VfL Fredenbeck II auf Platz zwei festgesetzt. Diese Erfolgsserie hat auch viel mit der Rückkehr von Eike Kolpack zu tun. Nach langer Verletzungspause und einigen kürzeren Einsätzen in den vergangenen Wochen schlug der wurfgewaltige Rückraumspieler in Haren gleich neunmal zu und zeigte, wie wertvoll er für sein Team ist.

Beim TVN fehlten Kevin Pecht, Niko Ahrens und Julian Hoffmann. Neerstedt legte mit 3:0 und 5:1 einen Blitzstart an den Tag. Allerdings stellten sich die Gastgeber danach etwas besser auf die Müller-Sieben ein und glichen beim 9:9 und 11:11 aus. Zur Halbzeit führten die Neerstedter um den starken Torwart Lukas Oltmanns nur mit 15:14 und mussten sich ärgern, ihren Vorsprung verspielt zu haben.

Im zweiten Durchgang schienen die Harener das Spiel drehen zu können, denn beim 18:17 und 19:18 übernahmen sie die Führung. Neerstedt hielt jedoch auch kämpferisch dagegen und konnte sich nach dem 21:21 wieder lösen. Mit dem 26:22 durch einen verwandelten Strafwurf von Marcel Behlmer schien eine Vorentscheidung zugunsten der Neerstedter gefallen zu sein, jedoch kämpften sich die Gastgeber unter dem Jubel des eigenen Anhangs wieder auf 25:26 heran. Die Partie schien erneut kippen zu können, und Andreas Müller kassierte die Gelbe Karte. Sein Team fand jedoch wieder zurück in die Spur und konterte durch Schrader, Hollmann, Kolpack sowie einen weiteren Strafwurf von Marcel Behlmer – 30:26 (49.).

In den Schlussminuten wurde es auch aufgrund einer Zeitstrafe gegen Kevin Pintscher noch einmal eng, denn Sträche verkürzte für Haren auf 33:34. Am Ende musste Müller einmal tief durchatmen und zeigte sich sehr zufrieden: „Wir haben es erneut geschafft, die Zahl unserer technischen Fehler zu senken und haben eine starke Abwehr gestellt. Ein besonderes Lob verdiente sich Lukas Oltmanns.“

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