Handball-Verbandsliga

Totaler Einbruch des TSV Daverden

Die Handballer des TSV Daverden haben zum Saisonauftakt eine deftige 17:36-Packung beim TV Neerstedt einstecken müssen. Bester Werfer auf Seiten der Gäste war Boyke Wilkens mit acht Treffern.
04.10.2020, 18:52
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Von Jürgen Prütt
Totaler Einbruch des TSV Daverden

Boyke Wilkens war mit acht Treffern bester Werfer des TSV Daverden.

Björn Hake

Ernüchternder hätte der Saisonauftakt für die Handballer des TSV Daverden kaum verlaufen können: Nach einer 17:36 (10:19)-Niederlage beim TV Neerstedt bildet die Sieben von Trainer Ingo Ehlers nach dem ersten Spieltag das Schlusslicht der Verbandsliga-Tabelle.

Noch keine fünf Minuten waren in der Gemeinde Dötlingen von der Uhr, da lagen die Gäste bereits mit 0:3 zurück. In der Folge brachte Neuzugang Niklas Kuchenbäcker den TSV Daverden mit seinen ersten beiden Treffern im Grün-Weißen Trikot heran - 2:3 (7.). Die folgende 7:2-Führung der Heimmannschaft wusste der TSV noch zu kontern: Durch ein Tor des jungen Marvin Bartels hieß es nur noch 9:10 aus Sicht der Daverdener. Mit dem Treffer zum 10:11 von Boyke Wilkens hatten die Schützlinge von Trainer Ingo Ehlers dann aber endgültig ihr Pulver für die erste Halbzeit verschossen. Ganz anders der TV Neerstedt: Nach einem fulminanten 8:0-Lauf nahmen die von Andreas Müller trainierten Gastgeber eine Neun-Tore-Führung mit in die Halbzeit.

Den zweiten Durchgang gingen die Gastgeber lockerer an. Müller: „Wir waren von Beginn an mit dem nötigen Biss bei der Sache. Ab der 40. Spielminute habe ich viel gewechselt. Am Ende war es eine klare Sache.“ Nachdem erneut Wilkens traf und das 27:15 markiert hatte, machten die Gastgeber in der Schlussviertelstunde durch einen 9:2-Lauf die Packung für den TSV perfekt. Elf Treffer – sieben davon in Halbzeit eins – gingen beim TV Neerstedt auf das Konto von Linksaußen Marcel Behlmer.

Derweil fehlte es dem Rückraum der Gäste nach der Verletzung von Lajos Meisloh erwartungsgemäß an der nötigen Power. Acht Tore von Boyke Wilkens waren am Ende zu wenig, um etwas Zählbares mitzunehmen. Entsprechend enttäuscht zeigte sich Ingo Ehlers: „Wir spielen für unsere Verhältnisse im ersten Durchgang 20 Minuten gut mit, vergeben zwei klare Chance zum Ausgleich und dann im zweiten Durchgang Aufgabe pur.“ So wie seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit, dürfe man sich nicht präsentieren, klagte Ehlers. „Im Heimspiel gegen die SG Neuenhaus/Uelsen müssen wir den Hebel umlegen.“

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