Handball-Oberliga Frauen

TV Neerstedt bleibt Tabellenletzter

Das Team von Trainer Maik Haverkamp verliert auch gegen TV Oyten II klar.
10.11.2019, 18:09
Lesedauer: 1 Min
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Von Jürgen Prütt

Neerstedt. Nächster Tiefschlag für die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt: Vor eigenem Anhang unterlag das Liga-Schlusslicht dem TV Oyten II mit 34:44 (18:23). Während die Gäste aus dem Landkreis Verden ihrer Favoritenrolle mit einer starken Offensivleistung gerecht wurden, haderte Neestedts Trainer Maik Haverkamp mit seiner Defensive. „Wir haben über 60 Minuten in der Abwehr keinen Zugriff bekommen“, sagte er. Damit bleiben die Grün-Weißen punktlos.

Susanne Tauke und Jasmin Johannesmann hatten mit ihren Treffern zum 2:0 für einen optimalen Start der Gäste gesorgt. In der Folge stand es beim 3:3 (5.) durch Talea Lösekann, die insgesamt achtmal traf, noch einmal unentschieden. Im weiteren Verlauf musste Haverkamp dann mitansehen, wie Oytens Zweitvertretung aus dem Unentschieden eine Fünf- Tore-Führung machte – 13:8 (16.). Danach wurde es noch deutlicher: 22 Minuten waren von der Uhr, da stand es 18:10 für Oyten. Bis zur Pause kamen die Neerstedterinnen auf fünf Tore heran (18:23).

In Durchgang zwei schickte Oytens Coach zunächst seine junge Garde aufs Feld. Celina Struß (8/2 Tore) verkürzte für den TVN per Siebenmeter zum 19:24. Danach zogen die „Vampires“ wieder an – spätestens beim 40:30 (54.) durch Mirja Meinke war die Frage nach dem Sieger beantwortet. 30 Sekunden vor dem Ende traf Kirsten Kurok für den TV Neerstedt zum Endstand. Angesichts der Ausfälle von Fenna van Dreumel (Schulterprobleme), Cordula Schröder-Brockshus (Muskelfaserriss) und Stefanie Hanuschek (Nase gebrochen) war die Rückraumrechte aus ihrem Studienort Kiel angereist, um dem TV Neerstedt zu helfen.

Maik Haverkamp hofft, dass sich sein Lazarett bis zum Kellerduell beim Wilhelmshavener SSV ein wenig lichtet. Das Duell Tabellenletzter gegen Vorletzter geht nach einem spielfreien Wochenende am Sonntag, 24. November, in der Jadestadt über die Bühne. Aktuell beträgt der Abstand zum rettenden Ufer für den SSV zwei und für den TVN vier Zähler. Für den Verlierer der Begegnung dürfte aus einen weitem Weg zum Klassenerhalt dann ein sehr weiter werden.

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