Handball-Verbandsliga

TV Neerstedt muss sich nach unten orientieren

Der TV Neerstedt musste gegen den TuS Haren eine verdiente Niederlage einstecken. Die Sieben von Adrian Hoppe muss sich nun nach unten in der Tabelle orientieren.
02.03.2020, 12:28
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Jörn Franke

Ärgerliche, aber verdiente Heimniederlage für die Männer des TV Neerstedt in der Verbandsliga Nordsee: Gegen den TuS Haren aus dem Emsland unterlagen die Schützlinge von Trainer Andreas Müller mit 32:36 (16:20) und gerieten dabei Mitte der ersten Halbzeit schon mit sieben Toren in Rückstand.

Erneut ohne ihren etatmäßigen Kreisläufer Philipp Hollmann und ohne Marcel Behlmer ging der TVN mit 3:1 in Führung, musste dann aber sofort einen 5:0-Lauf der Gäste um Kreisläufer-Hüne Martin Giesen hinnehmen. „Wir haben schwach im Rückzug reagiert, unsere Unkonzentriertheiten im Angriff wurden sofort mit Tempo-Gegenstößen bestraft“, ärgerte sich Andreas Müller. Das Team geriet über 3:6 und 5:8 mit 8:12 und 10:15 (18.) in Rückstand. Dabei erwies sich die Abwehr als sehr löchrig, sie wies bis zum 13:20 sogar einen hohen Rückstand auf, weil sie Giesen, Sträche und Everding nie in den Griff bekam. Eine eigene Überzahl nach doppelter Zeitstrafe gegen den Harener Fynn Buyna nutzten die Hausherren, um auf 16:20 zu verkürzen.

In der zweiten Halbzeit verlief das Spiel sehr ähnlich. Neerstedt verkürzte zunächst auf 21:24, erneut schafften die Gäste anschließend einen 5:0-Lauf. Beim 21:29 aus Neerstedter Sicht war die Messe gelesen. „Insgesamt haben wir viele klare Torchancen nicht genutzt, da dürfen wir uns über das Resultat nicht wundern“, kritisierte TVN-Coach Andreas Müller, der den A-Jugendlichen Florian Schrader lobte: „Florian war mit seinen fünf Toren ein Lichtblick. Wir bekommen im Moment als Team die verletzungsbedingten Ausfälle von Philipp Hollmann und Marcel Behlmer nicht kompensiert.“

Der Blick auf die Tabelle zeigt, dass Neerstedt mit 15 Pluspunkten noch lange nicht aller Abstiegssorgen ledig ist. Inzwischen sind es nur noch vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. „Wir müssen höllisch aufpassen“, warnt Müller.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+