Handball-Verbandsliga Überzeugende Leistung

Die Männer des TV Neerstedt haben den OHV Aurich II mit 35:30 bezwungen und Rang acht gefestigt.
27.01.2020, 11:51
Lesedauer: 1 Min
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Von Jörn Franke

Die Handballer des TV Neerstedt haben die Warnung ihres Trainers Andreas Müller sehr gut verstanden. Nach der herben Klatsche gegen Wilhelmshaven wies er sein Team darauf hin, dass es nicht weiter in die gefährliche Zone abrutschen dürfe. Sehr zu Müllers Freude beherzigten seine Schützlinge diese aufrüttelnden Worte und präsentierten sich im Heimspiel gegen die Drittliga-Reserve des OHV Aurich von ihrer besten Seite. Beim 35:30 (17:17) zeigte der TVN eine sehr überzeugende Leistung, besiegte wieder einmal ein Team aus der oberen Tabellenregion und festigte den achten Tabellenrang. Dabei ragte Marcel Reuter als Spielmacher heraus.

In einem ausgeglichenen Duell wechselte die Führung immer wieder, auch einen Vier-Tore-Vorsprung des TVN (16:12) vermochten die starken Gäste zu egalisieren. Die Entscheidung gelang den Neerstedtern durch zwei gehaltene Strafwürfe. In der 50. Minute entschieden die Unparteiischen beim Stand von 28:27 nicht nur auf Zeitstrafe gegen Julian Hoffmann, sondern völlig zu Recht auch auf Strafwurf für den OHV. Aurichs Renke Gronau trat zum Siebenmeter an und scheiterte an Lukas Oltmanns.

Eike Kolpack stellte im Gegenzug die erste Zwei-Tore-Führung des TVN in der zweiten Halbzeit her (29:27) und anschließend wiederholte sich das Ganze. Renke Gronau, mit zehn Toren stärkster Werfer seines Teams, scheiterte eine Minute später erneut mit einem Strafwurf, und wiederum traf Eike Kolpack im Gegenzug, diesmal zum vorentscheidenden 30:27. Den Vorsprung ließen sich die Müller-Schützlinge nicht mehr nehmen. Über 33:30 gelang ihnen am Ende ein überzeugender 35:30-Sieg.

„Großes Lob an die kämpferische Einstellung und auch das spielerische Umsetzen unserer Marschroute“, freute sich der engagierte TVN-Coach. „Daran müssen wir jetzt in den nächsten Spielen anknüpfen“, blickte Müller bereits voraus. Die kommende Aufgabe beim MTV Eyendorf hat es in sich. „Der nächste Gegner steckt mitten im Abstiegskampf und wird alle Kräfte mobilisieren. Das fordert uns auf, ordentlich dagegenzuhalten“, sagte Müller.

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