Handball-Oberliga Frauen Weiter warten auf ersten Punktgewinn

Der TV Neerstedt verliert auch sein 13. Saisonspiel und rückt dem Abstieg in die Landesliga ein weiteres Stückchen näher.
19.01.2020, 13:42
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Jörn Franke

Neerstedt. Nach der Winterpause präsentierte sich der TV Neerstedt in der Oberliga der Frauen ein wenig erholt und mit frischem Mut, allerdings reichte es immer noch nicht für den ersten Saisonsieg. Gegen den SV Werder Bremen II verlor das Team von Coach Maik Haverkamp 22:33 (12:15). Der reine Blick auf das Ergebnis spiegelt das altbekannte Muster: gut mitgehalten in der ersten Halbzeit, dann eine Schwächeperiode in der 2. Halbzeit, in der die Mannschaft deutlich zurückfällt und das Match entschieden wird. Der Rückstand des Tabellenletzten beträgt jetzt sechs Punkte auf das rettende Ufer.

Zwar gingen die Gäste um Trainer Radek Lewicki über 2:0 und 3:1 in Front, aber die endlich wieder einmal in Bestbesetzung angetretenen TVN-Damen kämpften sich immer wieder auf ein Tor heran – so beim 3:4 durch Stefanie Hanuschek, beim 6:7 durch Celina Struß und beim 7:8 durch Fenna van Dreumel. Dann jedoch löste sich Werder durch drei Tore in Folge durch die erfahrene Kathrin Salkic sowie die jungen Schwestern Nina und Ronja Engel mit einem 3:0-Lauf auf 11:7 (24. Min.) Bis zum Halbzeitpfiff der Unparteiischenhielt der TVN erneut mit und belohnte sich mit einem sehr respektablen 12:15.

Nach der Pause verkürzte n die Gastgeberinnen sogar auf 13:15, ehe sie mit einem 0:9-Lauf in den folgenden zehn Minuten sang- und klanglos in ihr Verderben rannten. Technische Fehler und Fehlversuche erwiesen sich erneut als Steilvorlagen für die Gäste. Erst in der 41. Minute gelang Nadja Albes per Strafwurf ein Treffer zum 15:24. Nachdem die Partie deutlich zugunsten der Gäste entschieden war, hielten die TVN-Frauen wieder über zwanzig Minuten mit, ohne jedoch eine Siegchance zu besitzen. „Unsere Leistungssteigerung zeigte sich unverkennbar“, analysierte Maik Haverkamp, „Leider agieren wir immer noch nicht so konstant, dass am Ende auch wirklich ein Sieg herausspringt. Dafür produzieren wir zu viele technische, individuelle Fehler.“ Auch gegen Werder habe sich das Team über weite Strecken couragiert präsentiert. "Wir können nur auf diesem Wege weitermachen und hoffen, dass in einem der nächsten Spiele der Knoten einmal platzt“, blickte der TVN-Coach voraus.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+