Bahnhofsumfeld Bookholzberg Ortsvertreter sehen einigen Optimierungsbedarf

Das Umfeld des Bahnhofs Bookholzberg stand des Öfteren in der Kritik, nicht nur, weil die Aufzüge häufig kaputt sind. CDU-Bürgermeisterkandidat Ralf Wessel sprach mit Ortsvertretern über die Situation.
14.06.2021, 14:54
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Ortsvertreter sehen einigen Optimierungsbedarf
Von Jochen Brünner

Die Gesamtsituation rund um den Bahnhof Bookholzberg stand im Mittelpunkt eines Treffens von Vertretern von CDU und Freien Wählern um Bürgermeisterkandidat Ralf Wessel mit Akteuren des Orts- und Heimatvereins Bookholzberg sowie der Aktionsgemeinschaft "Wir in Bookholzberg" (WiB). Die Ausgangslage: Vor dem Hintergrund der Einführung des Halbstundentakts ab 2022 ist eine verstärkte Nutzung zu erwarten, Verbesserungen daher dringend erforderlich. Die Gemeinde hat in diesem Zusammenhang bereits einen Perspektivplan für das Gelände der ehemaligen Genossenschaft vorgestellt

Dietmar Mietrach (WiB) und Erich Düßmann (Ortsverein) bemängelten unter anderem, dass der Treppenaufgang zur Überführung durch die Umstellung auf LED nicht angemessen ausgeleuchtet sei. Zudem sei ein Rückschnitt der Bepflanzung für bessere Beleuchtung und Einsicht erforderlich. "Die Aufzüge sollten nicht nur komplett erneuert werden, damit einhergehen sollten auch Verbesserungen des Umfeldes, damit diese nicht beschmiert und verdreckt werden. Unter anderem ist im Gespräch, Kameras zu installieren", erläuterten die Ortsvertreter.

Aber auch die Ausleuchtung des vorhandenen Parkplatzes sollte noch einmal überprüft und nachjustiert werden, und der Fußweg neben dem Treppenaufgang bedürfe ebenfalls eines neuen Nutzungskonzepts und einer Verschönerung. "Die Fahrradwege enden zumeist bereits im Bahnhofsumfeld, führen in der Regel jedoch nicht direkt zum Bahnhof. Hier wäre es wünschenswert, eine bessere Anbindung zu erreichen und dies bei künftigen Planungen zu berücksichtigen", sagten Mietrach und Düßmann.

Viele der vorgetragenen Wünsche seien bei der Ortsbegehung schnell nachvollziehbar geworden und teilweise auch ohne großen Aufwand umsetzbar, resümierte Wessel, der noch den Aspekt der sogenannten "Co-Working-Spaces" in die Gespräche einbrachte. Dabei handelt es sich um Geschäftskonzepte, bei denen Arbeitsplätze und Infrastruktur zeitlich befristet für unterschiedliche Nutzer aus unterschiedlichen Branchen zur Verfügung gestellt werden. Dort würden sich häufig etwa Freiberufler und Gründer ansiedeln. "Aus meiner Sicht ist hierfür eine gute Lage beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Realisierung, insbesondere wenn diese durch Bus und Bahn, Auto und Fahrrad und zu Fuß sehr gut erreichbar sind. Die Lage im Umfeld des Bahnhaltepunktes Bookholzberg bietet hierfür grundsätzlich sehr gute Voraussetzungen", meinte Wessel. Auch die Ortsvertreter stimmten darin grundsätzlich überein. Im Bahnhofsumfeld oder auch im nahe gelegenen Gewerbegebiet könnte nach geeigneten Objekten Ausschau gehalten werden.

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