Geldübergabe verhindert LzO-Mitarbeiter vereitelt Trickbetrug

Ein Anrufer hatte einer 71-jährigen Bookholzbergerin vorgegaukelt, dass ihre im Krankenhaus liegende Tochter ein teures Corona-Medikament benötige. Doch ein aufmerksamer Bankangestellter verhinderte den Betrug.
06.08.2021, 15:18
Lesedauer: 1 Min
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LzO-Mitarbeiter vereitelt Trickbetrug
Von Jochen Brünner

Einem aufmerksamen Bankangestellten der LzO in Bookholzberg ist es zu verdanken, dass ein Trickbetrug an einer Sparkassenkundin vereitelt werden konnte. Wie LzO-Sprecher Andreas Renken mitteilt, hatte eine 71-jährige Bookholzbergerin einen Anruf von einem angeblichen Arzt erhalten. Der Mann am anderen Ende der Leitung gaukelte der Frau vor, ein Verwandter würde im Krankenhaus liegen und sei schwer erkrankt. Wie der Zufall es wollte, befand sich die Tochter der Angerufenen zur Tatzeit tatsächlich in stationärer Behandlung, allerdings wegen einer vergleichsweise milden Erkrankung. Der vermeintliche Arzt teilte der 71-Jährigen mit, dass die Tochter nunmehr schwer an Corona erkrankt sei und auf der Intensivstation liegen würde. Der Verlauf der Krankheit sei so schwer, dass nur ein sehr teures Medikament helfen könne. Dieses Medikament müsse aus der Schweiz per Helikopter eingeflogen werden. Der Pilot würde allerdings erst dann starten, wenn die Frau eine fünfstellige Summe übergeben würde.

Im Glauben, ihrer Tochter helfen zu können, begab sich die Frau daraufhin zur LzO-Filiale in Bookholzberg, um den geforderten Geldbetrag von ihrem Konto abzuheben.  Als sie den Mitarbeiter bat, ihr den hohen Geldbetrag auszuzahlen, wurde dieser stutzig und informierte sofort die Polizei. Schnell stellte sich heraus, dass die Sparkassenkundin Opfer eines Betruges werden sollte und die Schilderung über die schwere Erkrankung erfunden war. Die Geldübergabe konnte somit verhindert werden.

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