Oldenburger Landesturnier

Drei Siege für Reiter aus der Region

Frederik Geue, Torsten Hische und Sandra Auffarth landen beim Oldenburger Landesturnier ganz oben auf dem Podest.
24.07.2019, 16:52
Lesedauer: 2 Min
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Von Nico Nadig
Drei Siege für Reiter aus der Region

Sandra Auffarth und Comcador zeigten beim Springpferdechampionat eine starke Leistung.

Nico Nadig

Grund zum Meckern hatten die Reiter aus dem hiesigen Verbreitungsgebiet am zweiten Tag des Oldenburger Landesturniers keineswegs. In mehreren Springprüfungen platzierten sie sich, es glückten sogar drei Siege: Den ersten Wertungsdurchlauf der Landesmeisterschaften bei den Junioren entschied etwa Frederik Geue vom RC Hude für sich. Auf seinem Wallach Confiance durchquerte er den Parcours der Klasse L fehlerfrei in 51,94 Sekunden. Damit war er fast eine Sekunde schneller als die zweitplatzierte Leonie Pander von der TG Bad Zwischenahn, die nach 52,91 Sekunden ins Ziel ritt. Geues Vereinskamerad Moritz Baum schrammte derweil an einer Platzierung vorbei. Im Sattel von Chaccolino verzeichnete er vier Fehlerpunkte. Letztendlich reichte seine Zeit von 64,47 Sekunden für den zwölften Rang. Die zweite Wertungsprüfung der Junioren beginnt an diesem Donnerstag um 9.15 Uhr.

Um diese Uhrzeit ist der zweite Wertungslauf bei den Jungen Reitern und Senioren schon beendet – die Sportler starten bereits um 7 Uhr in die Zeitspringprüfung der Klasse M*. Und aus Sicht der hiesigen Reiter darf man durchaus hoffnungsvoll auf Durchgang zwei blicken. Schließlich zeigten sie sich im ersten in starker Verfassung, mit Torsten Hische gewann sogar ein Sportler des RV Ganderkesee die Prüfung der Klasse M*. Auf seiner Stute Lexi blieb er ohne Fehler und lieferte mit 61,62 Sekunden zudem die schnellste Zeit ab. „Ich glaube, dass ich etwas mehr Galopp hatte. Die anderen waren dafür etwas schneller in den Kurven unterwegs“, erklärte Hische. Was er sich nun für Donnerstag vorgenommen hat? Nun, das Gleiche wie für Mittwoch: eine fehlerfreie und möglichst schnelle Runde. „Gewinnen will man immer. Manchmal hat man aber Pech und berührt eine Stange. Heute hat erst mal alles geklappt“, freute sich der Ganderkeseer Reiter über seinen Erfolg. Einen starken Auftritt legte auch der stellvertretende Vorsitzende des RVG, Torsten Tönjes, hin. Im Sattel seines Hengstes Ludwig’s Lust durchquerte er den Parcours fehlerfrei in 62,79 Sekunden – gleichbedeutend mit Rang fünf. Knapp dahinter landete Loort Fleddermann. Das Nachwuchstalent des RC Hude wurde Siebter.

Den dritten Sieg der hiesigen Teilnehmer fuhr Sandra Auffarth beim Springpferdechampionat der vierjährigen Pferde ein. Ihre starke Runde auf dem Wallach Comcador wurde zu Recht mit der Wertungsnote 9,50 von den Wertungsrichtern belohnt. „Ich bin super zufrieden. In ihm steckt unheimlich viel Potenzial, und nicht nur, weil er jetzt hier zwei starke Runden gegangen ist“, sagte Auffarth, die schon die Qualifikation zum Championat am Dienstag mit Comcador gewonnen hatte. Tatsächlich habe der Wallach aber auch Qualitäten in der Dressur. Sogar an den ersten Geländesprüngen hat sich die Vielseitigkeitsweltmeisterin von 2014 mit ihm versucht. „Ich weiß noch nicht, wo die Reise mit ihm hingeht. Heute war er ein besseres Springpferd. Aber er ist ein vierjähriges Pferd, da können wir noch ganz entspannt sein“, betonte die Bergedorferin. An diesem Donnerstag startet sie in der Youngster und Mittleren Tour.

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