Pfarrbezirk Stenum

In Pfarrhaus-Planung kommt noch im Januar Bewegung

Seit rund 40 Jahren plant die Evangelische Kirche, auf dem Gelände des Timotheus Hauses in Stenum ein Pfarrhaus zu bauen. Nun soll das Vorhaben endlich realisiert werden.
10.01.2019, 16:49
Lesedauer: 1 Min
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In Pfarrhaus-Planung kommt noch im Januar Bewegung
Von Jochen Brünner

Schon seit rund 40 Jahren liebäugelt die Evangelische Kirchengemeinde Ganderkesee damit, auf dem Gelände des Timotheus Hauses in Stenum ein Pfarrhaus zu bauen. Nachdem der Oberkirchenrat, also die Verwaltungsbehörde der Oldenburgischen Landeskirche, vor knapp zwei Jahren den Grundsatzbeschluss getroffen hat, das Vorhaben zu realiseren, wird es in diesem Monat spannend. Bis zum 20. Januar haben interessierte Firmen nämlich Zeit, sich auf die Ausschreibungen für die Gewerke zu bewerben. „Dann ist die Frage: Wie teuer wird das? Schaffen wir eine Punktlandung oder schießen uns einige Gewerke doch durch die Decke?“, erklärt Susanne Bruns, geschäftsführende Pastorin der evangelischen Kirchengemeinde Ganderkesee.

Auch für die vakante Pfarrstelle in Stenum, die unbesetzt ist, seit Eckhard Dreyer sich im Mai 2018 in den Ruhestand verabschiedet hat, wollen die Verantwortlichen in Kürze einen geeigneten Kandidaten suchen. Dass die Stelle wieder besetzt wird, hat die Synode der Oldenburgischen Landeskirche im Rahmen ihrer Grundsatzplanungen bis zum Jahr 2030 entschieden. Die Ausschreibung ist aber nicht Sache der Kirchengemeinde, sondern ebenfalls des Oberkirchenrats. Die Frage ist dann, ob es eine Bewerberin oder einen Bewerber gibt, die oder der an der Position interessiert ist. Denn auch in der Evangelischen Kirche ist der Fachkräftemangel längst angekommen, und nicht selten bleiben offene Stellen über einen längeren Zeitraum unbesetzt. „Ich halte Stenum aber für eine attraktive Pfarrstelle. Der neue Stelleninhaber darf sich auf jeden Fall auf ein eingespieltes Team freuen“, gibt sich Bruns zuversichtlich, schnell einen Dreyer-Nachfolger zu finden.

Zum Pfarrbezirk gehören etwa 2800 Gemeindeglieder. „Der Einschnitt von fünf auf vier Pfarrstellen in Ganderkesee wird dann 2030 kommen. Bis dahin können wir die notwendige Neuorgansiation in Ruhe vorbereiten“, blickt die Pastorin voraus. In der Vergangenheit gab es unter den Pfarrern in Ganderkesee eine geringe Fluktuation. Bleibt das so, wäre Irene Schlawin 2029 die nächste Ruheständlerin. Susanne Bruns würde 2030 folgen.

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