Plattdüütsche Week Ganderkesee

Elias und Ida sind die besten plattdeutschen Vorleser

Die Sieger der Lääswettstriets an den Ganderkeseer Grundschulen im Rahmen der Plattdüütschen Week sind ermittelt. Insbesondere bei den Viertklässlern ging es dabei richtig knapp zu.
14.10.2021, 14:52
Lesedauer: 1 Min
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Elias und Ida sind die besten plattdeutschen Vorleser
Von Jochen Brünner

Drittklässler Elias Meyer von der Grundschule Lange Straße sowie Viertklässlerin Ida Warrink von der Grundschule Schierbrok haben die Lesewettbewerbe im Rahmen der Plattdüütschen Week gewonnen. 93 Kinder hatten sich seit Montag an den "Lääswettstriets" beteiligt – deutlich mehr als in den Jahren zuvor. Nach den schulinternen Wettbewerben kürte die Jury am Mittwochnachmittag in der Gemeindebücherei die Sieger auf Gemeindeebene.

Auf Platz zwei bei den Drittklässlern kam Vanessa Brüning (ebenfalls Grundschule Lange Straße). Claas Albers (Grundschule Bookholzberg) wurde Dritter vor Pia Kütz (Grundschule Habbrügge). Emma Schaarschmidt von der Grundschule Heide gelang der Sprung auf Platz fünf, gefolgt von ihrer Mitschülerin Lena Stielow. Insgesamt haben 46 Drittklässler an dem Wettbewerb teilgenommen. Sie konnten zwischen den Geschichten „Tell man beter no“ von Heinz Lemmermann und „De stumme Fisch“ von Heinrich Hannover wählen.

Bei den Viertklässlern erhielt Ida Warrink exakt einen Punkt mehr von der Jury als die Zweitplatzierte Lara Scheumer von der Grundschule Lange Straße. Dritte wurde Anna Lena Behnke (Grundschule Habbrügge) vor Finnja Grummer (Grundschule Dürerstraße), Cataleya Weerasinghe (Grundschule Heide) und Jannes Razek (Grundschule Bookholzberg). Insgesamt 47 Kinder der vierten Klassen hatten mitgemacht. Die meisten hatten „Luftballons grode Reis“ von Heinrich Hannover als Geschichte ausgewählt, andere „Vun Katten, Keuh un Computer“ von Henning Tien.

Der Jury gehörte neben der Plattdeutschbeauftragten Meike Ahlers und Meike Saalfeld aus der Verwaltung auch Bürgermeisterin Alice Gerken als Initiatorin der Plattdüütschen Week an. Bewertet wurden die Kategorien Aussprache, Sinnerfassung und Lesetechnik. „Das Niveau war sowohl bei den dritten als auch bei den vierten Klassen richtig hoch“, freute sich Gerken nach dem Finale. Sie ermutigte die Kinder, auch künftig immer mal wieder „Platt zu schnacken“.

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