Familienbande nach Kabul "Eine humanitäre Katastrophe"

Eltern und Stiefgeschwister des Ganderkeseer Grünen-Ratsherrn Martin Faqeri leben weiterhin in Kabul. Ein Jahr nach der Machtübernahme der Taliban sagt der 43-Jährige: "Es ist eine humanitäre Katstrophe."
16.08.2022, 17:00
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
Von Jochen Brünner

Ein Jahr ist vergangen, seitdem die Bundeswehr und das amerikanische Militär ihre Truppen abgezogen und die Taliban wieder die Macht in Afghanistan übernommen haben. Wie sehr sich die Verhältnisse vor Ort in den vergangenen zwölf Monaten verändert haben, hat auch die Familie des Ganderkeseer Grünen-Ratsherrn Martin Faqeri am eigenen Leib erfahren. "Mein Vater, der seit über 50 Jahren eine Apotheke im Diplomatenviertel von Kabul unweit der US-Botschaft betrieben hat, musste den Betrieb inzwischen schließen", berichtet Faqeri. Zuletzt hat er seine Familie im Mai 2021 vor Ort besucht, hält aber weiterhin regelmäßig Kontakt zu seinen Eltern. Und weil sich sein Vater kritisch gegenüber den neuen Machthabern geäußert habe, habe dieser auch zwei Wochen im Gefängnis gesessen.

Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi. In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren