Ausrichtung der Regio-VHS Perspektiven für alle Personal-Baustellen

Für alle Personal-Baustellen, die sich bei der Regio-VHS Ganderkesee-Hude aufgetan haben, gebe es inzwischen Perspektiven oder feste Besetzungen. Dies erklärte Bürgermeister Ralf Wessel im Betriebsausschuss.
20.09.2022, 14:52
Lesedauer: 2 Min
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Perspektiven für alle Personal-Baustellen
Von Jochen Brünner

Im Jahr des "Generationenwechsels" bei der Regio-Volkshochschule Ganderkesee-Hude hat die Einrichtung bekanntlich besonders viele Personalbaustellen abzuarbeiten. Gleichwohl sieht Bürgermeister Ralf Wessel die Einrichtung auf einem guten Weg. Der Zwischenstand der Neu- und Wiederbesetzungen, die der Rathauschef am Mittwochabend im Betriebsausschuss Regio-VHS referierte, blieb zwar einigermaßen kryptisch, Wessel machte jedoch klar, dass sämtliche vakanten Positionen wiederbesetzt werden sollen. 

Erstens: Auf die Ausschreibung der Stelle des VHS-Leiters in der Nachfolge von Andreas Lembeck seien zahlreiche Bewerbungen eingegangen. Inzwischen ist die Frist auch abgelaufen, die Gespräche laufen. Zweitens: Für die Programmbereichsleitung "Deutsch als Fremdsprache" gebe es schon "eine konkrete Idee für eine Besetzung", trotzdem solle die Stelle zeitnah noch einmal ausgeschrieben werden. Außerdem stehe Ruheständlerin Doris Hanken hier bis auf Weiteres noch stundenweise zur Verfügung. Drittens: Die Programmbereichsleitung Sprachen sei ab Oktober wieder unbefristet und in Vollzeit besetzt. Viertens: Auch für den Programmbereich Bildung und Kreativität sei die personelle Verantwortlichkeit fix. Fünftens: In der Nachbesetzung der Kulturbeauftragten Marjet Melzer-Ahrnken hätten die Bewerbungsgespräche begonnen. Eine Neubesetzung sei kurzfristig zu erwarten. Eine weitere Mitarbeiterin, die von der VHS in die Verwaltung gewechselt sei, sei durch zwei Kolleginnen ersetzt worden, die den umgekehrten Weg gegangen seien.

Vertreter aller Fraktionen richteten in der Sitzung ihren Dank an Werner Köhler, dass er sich bereit erklärt habe, die Regio-VHS interimsmäßig so lange zu leiten, bis ein Nachfolger für Andreas Lembeck gefunden sei. "Mir schwirrt der Kopf bei den vielen Eindrücken, die gerade auf mich einprasseln", erklärte der 67-jährige Sonderpädagoge, der von 1995 bis 2014 Leiter der Schule am Habbrügger Weg gewesen ist. Sein Engagement nannte er eine "spannende Aufgabe", der er sich gleichwohl nur gestellt habe, da sie zeitlich befristet sei.

In den ersten zwei Wochen, die er in der Regio-VHS aktiv ist, habe er bei seinem Team eine "hohe Anstrengungsbereitschaft" festgestellt. "Die Kollegen können zu mir kommen, wenn sie mal ihren Frust ablassen müssen, aber ich sehe meine Aufgabe auch darin, Lob weiterzugeben", erklärte Köhler, der die Regio-VHS auch in den Gremien oder auf landesübergreifenden Veranstaltungen vertritt. Er sehe es aber nicht als seine Aufgabe an, neue programmatische Schwerpunkte zu setzen oder die Einrichtung strategisch neu auszurichten: "Das soll mein Nachfolger machen, der dann längerfristig für die Regio-VHS tätig sein wird", betonte er.

Und hinsichtlich etwaiger Kooperationen mit anderen Einrichtungen blieb Wessel vage: "Es gibt nichts, was berichtenswert wäre."

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