Orts- und Heimatverein Schierbrok und Stenum putzen sich für Landesentscheid heraus

Verkehrsthemen sowie die Teilnahme am Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Orts- und Heimatvereins Schierbrok-Stenum. Bei den Wahlen herrschte Einmütigkeit.
25.05.2022, 18:00
Lesedauer: 2 Min
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Schierbrok und Stenum putzen sich für Landesentscheid heraus
Von Jochen Brünner

Bei ihrer ersten Präsenz-Hauptversammlung seit zwei Jahren haben die Mitglieder des Orts- und Heimatvereins Schierbrok-Stenum ihren amtierenden Vorstand einstimmig für drei weitere Jahre wiedergewählt. Den Verein führen also auch weiterhin Matthias Zilkens als Vorsitzender, Bernd-Dieter Alfs und Fritz Gillerke als Stellvertreter, Helmut Kühling als Kassenwart sowie Heike Klattenhoff als Schriftführerin. Der Beirat, aus dem Juergen Oed auf eigenen Wunsch ausschied, wurde als jetzt elfköpfiges Gremium ebenfalls im Amt bestätigt. 

Großes Thema war die Teilnahme des Doppeldorfes am Kreis- und Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Nachdem Schierbrok und Stenum den Kreisentscheid im vergangenen Jahr erfolgreich gemeistert haben, steht am 2. Juni nun der Vorentscheid beim Landeswettbewerb an. Als weitere Aktivitäten nannte Zilkens den Neubau der Mitternachtsbrücke im Stenumer Wald, den der OHV initiiert hatte und der mit tatkräftiger Unterstützung der THW-Jugend Bookholzberg-Hude, den Landesforsten sowie der Gemeinde realisiert worden ist. Für dieses Jahr plant der Orts- und Heimatverein die Teilnahme am Flohmarkt „Tüdel un‘ Trödel“ am 19. Juni, ein Vereinsfrühstück in Picknickform, eine Fahrradtour sowie eine Neuauflage des Kneipenquiz' von 2019. Schließlich wird die geplante Ausweitung der Weihnachtsbeleuchtung in Form von Leuchtsternen den Verein in diesem Jahr noch beschäftigen.

Bürgermeister Ralf Wessel berichtete während der Sitzung nicht nur über aktuelle Themen in der Gemeinde, sondern ging auch speziell auf Aspekte der Bauerschaften Schierbrok und Stenum ein. Dabei nannte er etwa die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Feuerwehrhaus in Schierbrok, die geplante Querungshilfe an der Bahnhofstraße sowie die Überflutung der Bahnhofstraße während des Starkregens im Februar, die auch auf zugewachsene und verstopfte Gräben zurückzuführen gewesen sei.

Die anschließende Diskussion drehte sich hauptsächlich um Verkehrsthemen: Neben der Befestigung des Philosophenwegs, die weit oben auf der Liste steht, sowie des Roseggerwegs beklagten einige Anwohner den Zustand des Elmeloher Kreisels. Hier verwies der Rathauschef jedoch darauf, dass es sich um eine Angelegenheit des Landkreises handele. Außerdem befürchten die Bürger, dass die geplante Anbindung des Bahnhofs Schierbrok an den Halbstundentakt im Regionalverkehr zu längeren Schließzeiten der Schranken, besonders an der Bahnhofstraße, führen werde. Und auch die neue Einengung am Trendelbuscher Weg wurde von Teilen des Publikums scharf kritisiert.

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