Kartenverkauf läuft

Vorhang auf für die Büttenabende

In sechs Wochen wird Ganderkesee wieder ganz im Zeichen des Faschings stehen. Während Moderator Markus Weise ein bekanntes Gesicht ist, verspricht das „Opening“ der Büttenabende ein paar Überraschungen.
03.01.2019, 17:31
Lesedauer: 3 Min
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Von Björn Struß

In sechs Wochen wird sich die Sporthalle des Gymnasiums Ganderkesee wieder mit fröhlich-bunten Narren füllen. Die Büttenabende stehen vor der Tür – ein absoluter Höhepunkt der Faschingszeit. „Wir spüren das Interesse von beiden Seiten: vom Publikum und auch von den Bewerbern für das Programm“, freut sich Henning Adler, Vizepräsident der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV). Das Regie-Duo Kirstin Rohlfs und Jens Hambach durfte bei der Gestaltung des Programms also aus dem Vollen schöpfen. „Schon im Juni stand das Gerüst, seit September proben die Gruppen“, erzählt Rohlfs. Auch wenn der genaue Ablauf geheim bleibt, sind schon jetzt ein paar Details bekannt.

Moderation und Redner

Bei dem Moderator haben sich die Organisatoren für geballte Lach-Kompetenz entschieden. Markus Weise moderierte bereits die Büttenabende der Jahre 2008 und 2015, bekannt ist er unter anderem als Moderator des Delmenhorster Comedy-Clubs. Auch wenn er insbesondere für Faschingsfreunde ein sehr bekanntes Gesicht ist, gibt sich Weise bescheiden: „Der Moderator ist wie ein BH: Eigentlich überflüssig, aber er hält das Wichtigste zusammen.“ Schon während des Frühshoppens am Montag nach dem 11.11. leitete er durch das Programm. „Er ist auch Mitglied im Festausschuss. Er kennt alle und alle kennen ihn. Das ist eine tolle Sache“, sagt Adler.

In seiner zweiten Funktion als Trainer für neue Büttenredner ist Weise in diesem Jahr allerdings nicht gefordert. Alle Redner haben bereits Erfahrung. Was dem Publikum eine hohe Qualität verspricht, bedeutet aber für manchen Bewerber, dass er eine Absage hinnehmen musste. „Es ist dann das Feingefühl der Regie, die nicht auszubremsen“, sagt Rohlfs. Sie hält gemeinsam mit Jens Hambach die Zügel der Regie in den Händen. In einem Fall habe man beispielsweise eine kleine Rolle im Programm geschaffen, manche seien auch auf die kommenden Jahre vertröstet worden. „Es findet sich immer ein Platz in unserer Faschingsfamilie“, betont Rohlfs.

Der vielleicht wichtigste Programmpunkt ist die Eröffnung der Büttenabende, mit dem das Publikum in Stimmung gebracht werden soll. Die Organisatoren sprechen stets vom sogeannnten „Opening“. „Daran werden über 50 Personen beteiligt sein, der ganze Raum ist involviert“, verrät Moderator Weise. Das aufwendige Opening ist in diesem Jahr gleichzeitig auch eine Premiere. Der etwa 30-köpfige Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Ganderkesee wird zum ersten Mal auf dem Büttenabend spielen.

Hinzu kommen 18 Tänzerinnen und Tänzer der „Rock `n`Roller“ vom Turnverein Deichhorst. Nach zehn Jahren Abstinenz ist die Tanzformation nun wieder auf den Büttenabenden in Ganderkesee zu sehen. „Das war ein großer Wunsch der Teilnehmer. Wir haben auch einige Tanzpaare wieder reaktiviert“, verrät Nicole Buck. Sie leitet die Gruppe.

Das Alter der Tänzer beginne bereits bei zehn Jahren und reicht bis ins Seniorenalter. „Das wird sich auch im Programm widerspiegeln. Es wird eine Zeitreise durch die Welt des Rock `n`Rolls“, sagt Nicole Buck. Auch wenn die Musikauswahl für den gesamten Abend natürlich ein gut gehütetes Geheimnis ist, gibt die Rückkehr der Tanzgruppe schon einen Hinweis auf das Kommende. „Sie werden sicher keinen Walzer anstimmen“, scherzt Regisseur Jens Hambach.

Der Kartenverkauf

Bis zum 9. Februar können die Tickets für die Büttenabende immer sonnabends in der Zeit von 10 bis 13 Uhr bei „Ganter-Reisen“ am Marktplatz gekauft werden. Die Veranstalter bitten darum, auf Telefonanrufe zu verzichten. Die Kategorie A kostet 26 Euro, die Kategorie B 20 Euro. Der letzte Büttenabend am 23. Februar ist bereits ausverkauft, hier haben Familien und Freunde der Faschingsaktiven bereits vor dem Verkaufsstart zugeschlagen. Für die drei Abende am 15., 16. und 22. Februar sind aber noch Karten erhältlich.

Ein zusätzliches „Partyticket“ wird nach Ende des Bühnenprogramms zum Preis von fünf Euro angeboten. Die Organisatoren weisen darauf hin, dass betrunkenen Besuchern der Eintritt verweigert werden kann.

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