Tischtennis-Verbandsliga

Alles in der eigenen Hand

Der TV Hude II bezwingt den direkten Abstiegskonkurrenten Hittfeld mit 9:7. Nun kann das Team sogar die Relegation vermeiden.
02.04.2019, 15:38
Lesedauer: 2 Min
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Von Andreas Lehmkuhl

Hittfeld. Mindestens genauso dramatisch wie der Kampf um die Aufstiegsrelegation (siehe Artikel unten) ist in der Tischtennis-Verbandsliga der gegen den Abstieg. Der TV Hude II hat mit einem 9:7-Sieg beim TSV Eintracht Hittfeld zwei ganz wichtige Punkte bei einem Konkurrenten um den Klassenerhalt geholt. Direkt absteigen können die Huder nun nicht mehr, und im letzten Spiel gegen die TuSG Ritterhude am kommenden Freitag haben sie es weiter in der eigenen Hand, auch die Abstiegsrelegation zu vermeiden.

„Uns war vor dem Spiel in Hittfeld bewusst, dass wir unbedingt gewinnen müssen, um weiter alle Chancen zu haben“, erklärte Marco Stüber. „Auch Hittfeld hat man angemerkt, dass sie alles geben wollten. Das war schon ein emotionales Spiel, beide Mannschaften haben Vollgas gegeben“, ergänzte der Huder Routinier. Die Gastgeber hatten, anders als in der Vorwoche bei Hude I, ihre aktuell bestmögliche Mannschaft aufgeboten und brannten ebenfalls darauf, ihre Ausgangssituation zu verbessern.

Die Huder hatten einen sehr guten Start und gingen mit 4:1 in Führung. Hittfeld kam wieder heran und so lief alles auf ein dramatisches Enddoppel hinaus. Im ersten Satz brachten hier Finn Oestmann und Marco Stüber gegen die Routiniers Ralf Schweneker und Klaus Igel ein 10:7 nicht nach Hause und unterlagen mit 12:14. Die Sätze zwei und drei gingen dafür deutlich an die Huder. Im vierten Durchgang hatten sie bei 10:8 zwei Matchbälle – doch wieder drehten die Hittfelder das Spiel und holten den Satz mit 13:11. Viele vergebene Chancen, sodass sich die Frage stellte, ob sich das für die Huder rächen sollte.

Es sah so aus, in den fünften Satz starteten die Gastgeber besser und lagen lange Zeit immer mit zwei bis drei Punkten vorne. Erst in der Schlussphase kamen Stüber und Oestmann heran und gewannen doch noch mit 11:9. „Hätten wir das noch verloren, wäre das wirklich ganz bitter gewesen“, meinte Stüber. Im vorherigen Spielverlauf waren es ausgerechnet die Youngster im Huder Trikot gewesen, die in diesem so wichtigen Spiel die Nerven behalten hatten. Finn Oestmann im oberen und Sören Dreier im unteren Paarkreuz hatten zuletzt nicht immer ihr ganzes Potenzial ausgeschöpft, waren nun aber auf den Punkt topfit und hatten mit jeweils zwei Einzelsiegen großen Anteil am Erfolg.

Mit einem deutlichen Sieg gegen Ritterhude könnte Hude II am Freitag schon alles klar machen in Sachen Klassenerhalt. Sollte solch ein Erfolg nicht gelingen, hieße es warten auf das Ergebnis am Sonnabend, wenn die beiden direkten Konkurrenten Ritterhude und Hittfeld aufeinandertreffen.

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