Bauarbeiten der Bahn

1830 Meter Schallschutz

Von vorbeifahrenden Zügen sollen Huder so wenig wie möglich hören. Deshalb stellt die Deutsche Bahn vom 14. Mai bis 11. Oktober in der Klostergemeinde weitere Schallschutzmauern auf.
11.05.2021, 15:08
Lesedauer: 2 Min
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1830 Meter Schallschutz
Von Kerstin Bendix-Karsten
1830 Meter Schallschutz

Symbolbild

Sebastian Gollnow/dpa

An ihrem Schienennetz installiert die Deutsche Bahn im Rahmen ihres Lärmsanierungsprogramms deutschlandweit Schallschutzmauern. Auch Hude wird damit bedacht. Auf einer Gesamtlänge von 1830 Meter werden weitere Schutzwände in der Klostergemeinde entstehen. Die Arbeiten starten an diesem Freitag, 14. Mai, und sollen im Herbst beendet sein, teilt die Deutsche Bahn mit.

Die bereits 2016 erstellte Schallschutzwand wird den Angaben zufolge im Bereich des Edeka-Marktes und des Stellwerks Hude jeweils um etwa 100 Meter verlängert. Parallel zur Hohen Straße und der Langenberger Straße entstehe eine 1275 Meter lange Schallschutzwand südlich der Bahnstrecke. Und auch im Bereich des Aldi-Marktes werden 385 Meter parallel zur Langenberger Straße, nördlich der Bahnlinie, erstellt. Die Hauptarbeiten im Bereich Hohe Straße und Langenberger Straße starten am Freitag, 14. Mai, und sollen am Sonntag, 8. August, abgeschlossen sein. Die Arbeiten werden nur nachts von 23 bis 5 Uhr ausgeführt, erklärt die Deutsche Bahn weiter. Die übrigen Schallschutzwände will das Unternehmen dann vom 22. bis 27. August und vom 20. September bis 11. Oktober errichten.

Die örtlichen Gegebenheiten machen es laut der Deutschen Bahn erforderlich, dass ein großer Teil der Wände nur vom Gleis aus gebaut werden kann. Dazu müsse das Gleis gesperrt werden, was zu Einschränkungen der Streckenkapazität führe. Über die Auswirkungen informieren die betroffenen Verkehrsunternehmen.

Nach Angaben der Bahn bestehen die Wände aus hochschallabsorbierenden Leichtmetallelementen und entlasten die Anwohner erheblich vom Zuglärm. Zusätzlich profitierten auch weiter von der Bahnstrecke entfernt liegende Häuser und Wohnungen in hohem Maße von der Wirkung dieser aktiven Schallschutzmaßnahmen, heißt es.

Während der Bauarbeiten werden moderne, lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Um die Bauarbeiter vor herannahenden Zügen zu schützen, würden in der Regel feste Absperrungen errichtet, wodurch der Einsatz von Signalhörnern weitgehend vermieden werden könne, führt die Deutsche Bahn aus.  Warneinrichtungen würden von den Unfallkassen jedoch ausdrücklich gefordert und den örtlichen Gegebenheiten angepasst. "Belästigungen durch Staub und Lärm lassen sich daher leider nicht vermeiden", erklärt das Unternehmen und bittet um Verständnis für die Maßnahmen.

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