Tischtennis

Eine Medaille für Sören Dreier

Der Spieler des TV Hude hat bei den Landesmeisterschaften Bronze im Doppel geholt und ist im Einzel nur hauchdünn gescheitert.
27.01.2020, 13:10
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Von Andreas Lehmkuhl

Gute Leistungen hat Sören Dreier bei den Tischtennis-Landesmeisterschaften der Jungen U18 gezeigt und im Doppel sogar eine Medaille gewonnen – trotzdem war der Huder nach dem Turnier enttäuscht. „Das Ausscheiden im Achtelfinale war ärgerlich, vor allem, da ich im Viertelfinale eine gute Auslosung gehabt hätte“, erklärte er.

Bei den Meisterschaften in Salzhemmendorf bei Hameln hatte der 14-Jährige einen Startplatz in der älteren Klasse bis 18 Jahre erhalten und zeigte sich absolut konkurrenzfähig. Die Nummer drei der Huder Verbandsliga-Mannschaft wurde in den ersten beiden Spielen seiner Favoritenrolle gerecht und gewann deutlich gegen Jonas Fuchs (Torpedo Göttingen) sowie Jan Wefstaedt (SC Hemmingen-Westerfeld). Gegen David König, der bei Hannover 96 zwischen Bezirksoberliga- und Oberliga-Mannschaft pendelt, verlor Dreier die Partie um den Gruppensieg mit 1:3.

Damit wartete im Achtelfinale ein ganz dicker Brocken: Er traf auf den an zwei gesetzten Leon Hintze vom Oberligisten TSV Algesdorf. Gegen den Abwehrspieler zeigte Dreier seine wohl beste Leistung des Turniers, verlor am Ende aber hauchdünn mit 8:11, 11:7, 12:10, 8:11 und 10:12. „Ich habe zwar gut gespielt, aber es überwiegt doch die Enttäuschung“, meinte Dreier. Insbesondere weil er sich im Viertelfinale gegen Laurin Struß (TuSG Ritterhude/TV Sottrum) gute Chancen ausgerechnet hätte. Den hatte der Huder im vergangenen Jahr bei drei Aufeinandertreffen dreimal schlagen können, zuletzt im November im Verbandsligaspiel auch sehr deutlich. Eine Medaille im Einzel schien also durchaus im Bereich des Möglichen gewesen zu sein.

Trösten konnte Dreier sich aber zumindest mit Bronze im Doppel-Wettbewerb. Und diese Podestplatzierung war im Vorfeld nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Dreier trat zusammen mit Ricardo Klostermann an. Der Block-Spezialist vom Bezirksoberligisten Holzhausen gehörte zu den Teilnehmern mit niedrigerem TTR-Wert und hatte seine drei Einzelspiele alle verloren. Die ungewöhnliche Kombination zweier Linkshänder harmonierte aber vor allem in der ersten Partie gegen die an Position zwei gesetzte Paarung Tammo Misera (Hannover 96) und Leon Hintze überraschend gut. Dreier revanchierte sich für das knappe Aus im Einzel gegen Hintze, dieses Mal hieß es 11:9 im fünften Satz für Dreier/Klostermann. Nach einem 3:1 gegen Christoph Tiedau/Jonas Fuchs (Torpedo Göttingen) war dann allerdings im Halbfinale Schluss gegen Laurin Struß und Lars Elvers (ESV Lüneburg).

Gute Nachrichten für Dreier und seine Huder Mannschaftskollegen gab es am Sonntag nach dem Turnier: Der härteste Verfolger in der Verbandsliga, der TSV Lunestedt II, hatte beim 6:9 in Habenhausen gepatzt, sodass die Meisterschaft der Huder bei nun fünf Minuspunkten Vorsprung immer näher rückt.

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