Tischtennis-Verbandsliga

Klassenerhalt so gut wie sicher

Der TV Hude II schlägt Hundsmühlen mit 9:5 und spielt damit nach menschlichem Ermessen auch in der kommenden Spielzeit in der Tischtennis-Verbandsliga.
20.01.2020, 16:04
Lesedauer: 1 Min
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Von Andreas Lehmkuhl
Klassenerhalt so gut wie sicher

Julian Meißner (links) und Julian Ewert punkteten im Doppel und auch in ihren Einzeln für den TV Hude II.

INGO MOELLERS

Hundsmühlen. Sollte es noch irgendwelche Zweifel am Klassenerhalt des TV Hude II in der Tischtennis-Verbandsliga gegeben haben, so dürften sich diese spätestens nach dem 9:5-Sieg beim Hundsmühler TV erledigt haben. Mit 16:8-Zählern kann der Blick nun eher nach oben als nach unten gerichtet werden. „Das war wohl der Klassenerhalt. Darf man das überhaupt jetzt schon sagen?“, fragte sich Julian Meißner nach dem Erfolg beim Tabellenletzten.

Dieser lieferte allerdings deutlich mehr Widerstand als beim 9:1 im Hinspiel. „Das war aber auch zu erwarten. Es war schwierig hier, aber monentan läuft es einfach bei uns“, erklärte Meißner, der selber auch seine aktuelle Topform mit zwei teilweise spektakulär herausgespielten Siegen im Einzel und einem im Doppel mit Ersatzmann Julian Ewert bestätigte. Letzterer sprang für Uwe Schmitt ein, der am Vortag bei der ersten Manschaft hatte aushelfen müssen.

Lange Zeit verlief die Partie ausgeglichen, jede Führung der Huder glich Hundsmühlen postwendend aus. Mit einem deutlichen 3:0 über Andre Meyer läutete Julian Meißner dann aber die beste Phase der Huder ein, in der sie auf 8:4 davonzogen und dabei auch alle Partien deutlich gewannen. Jonas Schrader, der nicht an die Form seines ersten Auftritts nach der Rückkehr aus Südkorea anknüpfte, war dann gegen Johannes Siepker zu passiv und musste den Zähler zum 5:8 zulassen.

Im Gleichschritt gingen nun Julian Meißner gegen den jungen Linkshänder Joris Kasten und Julian Ewert gegen Andre Meyer jeweils mit 2:0 in Führung und mussten auch zeitgleich das jeweilige 2:1 zulassen. Während Ewert auch Satz vier gegen den stärker werdenden Hundsmühler verlor, machte Meißner aber den Sack schon zu.

Insgesamt spielte Hundsmühlen nicht unbedingt wie ein Tabellenletzter. Auffällig waren allerdings die ungewöhnlich vielen Aufschlagfehler der Gastgeber, die allerdings oft auch risikoreich servierten. Besonders Joris Kasten sorgte mehrmals für ungäubige Blicke bei Zuschauern und Gegnern. Schon gegen Julian Ewert hatte er dreimal erfolgreich einen Trickaufschlag gezeigt, der überraschend so weit in die Vorhand herausdrehte, dass Ewert den Ball nicht mal mehr berührte. Auch im letzten Einzel gegen Meißner setzte er diesen ein, der Huder war aber schon beim zweiten Mal vorbereitet und punktete mit dem Return.

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