Fußball-Kreisliga

FC Hude II und SV Achternmeer steigen in die Kreisliga auf

Der FC Hude II und der SV Achternmeer haben den Aufstieg in die Kreisliga geschafft. Absteiger gibt es in dieser Spielzeit keine, weswegen der TV Falkenburg und der TuS Hasbergen in der Kreisliga bleiben.
29.06.2020, 18:00
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FC Hude II und SV Achternmeer steigen in die Kreisliga auf
Von Michael Kerzel
FC Hude II und SV Achternmeer steigen in die Kreisliga auf

Lars Möhlenbrock trainiert die Bezirksligamannschaft des FC Hude und freut sich, dass die Zweitvertretung nun nur eine Liga tiefer im Kreis spielt, sodass der Übergang zwischen den Teams einfacher wird.

INGO MÖLLERS

Durch den auf dem außerordentlichen Verbandstag des Niedersächsischen Fußballverbandes (wir berichteten) beschlossenen Saisonabbruch gilt die aktuelle Tabelle nach Quotientenregelung. In der Fußball-Kreisklasse ist damit der FC Hude II mit 44 Punkten und einem Torverhältnis von 59:26 souverän Meister. Die Mannschaft steht somit als Aufsteiger in die Kreisliga fest. „Die Saison ist sehr gut gelaufen, dass fing schon mit der guten Vorbereitung im letzten Sommer und dem sehr guten Saisonstart an“, nennt Trainer Bengin Barispek Gründe für die starke Saison.

Er stellt für die kommende Spielzeit eine Forderung an das Team: „Wir haben immer viele Chancen kreiert und hätten eigentlich noch viel mehr Tore schießen können. Das müssen wir unbedingt in der neuen Saison noch verbessern“. Natürlich ist der Coach zufrieden mit seinen Mannen. „Ich bin sehr stolz auf die Truppe und sie haben sich den Aufstieg redlich verdient. Jeder Einzelne hat einen guten Charakter und ich freue mich darauf, mit den Jungs in der nächsten Saison weiter zu arbeiten“, sagt er.

Zweiter Aufsteiger neben den Hudern ist der SV Achternmeer, der damit die Rückkehr in die Kreisliga schafft, nachdem er in der Saison zuvor abgestiegen war. Von der Nicht-Abstiegs-Regelung in diesem Jahr profitieren der TuS Hasbergen und der TV Falkenburg, die zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs auf den letzten beiden Plätzen der Kreisliga rangierten.

Bei den Hudern ist der Aufstieg in die Kreisliga auch deswegen wichtig, da dieses Team als Unterbau der ersten Mannschaft in der Bezirksliga dient. „Der Verein hatte solch eine Situation mit der ersten Mannschaft in der Bezirksliga und der zweiten in der Kreisliga schon sehr lange nicht mehr. Das zeigt, wie sich die Qualität im Verein entwickelt hat und das ist eine sehr gute Bestätigung für die Trainer und Spieler im Verein. Jugendspieler können so viel besser auf einem höheren Niveau in den Herrenbereich einsteigen, da nicht mehr so viel Luft zwischen Bezirksliga und Kreisliga ist. Das ist echt top“, freut sich Lars Möhlenbrock, der die Bezirksligamannschaft trainiert.

Die von Möhlenbrock angesprochenen Junioren werden von Nikolai Klein betreut. „Insgesamt ist es für unseren Verein sehr positiv, wenn wir in einer höheren Liga die Möglichkeit haben weiter attraktiv auszubilden und einen Unterbau für die 1. Herren zu schaffen. Für mich als A-Jugend Trainer auch gut zu wissen, dass meine Spieler in eine starke Liga einsteigen können, um dann auch weiter an die 1. Herren heranzurücken. Wir haben jetzt natürlich auch mehr Argumente, um Spieler im Verein zu halten, da in der Kreisliga schon ein guter Fußball gespielt wird“, meint er.

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