Handball-Oberliga Frauen

Sieg zum Abschluss

HSG Hude/Falkenburg gewinnt das finale Spiel der Saison gegen den VfL Stade. Trainer Dean Schmidt zeigt sich mit der Spielzeit zufrieden.
05.05.2019, 20:21
Lesedauer: 2 Min
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Von Nico Nadig
Sieg zum Abschluss

Dean Schmidt hört als Trainer der HSG Hude/Falkenburg auf.

Ingo Möllers

Hude. Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg haben sich mit einem Sieg in die Sommerpause verabschiedet: Vor heimischem Publikum gewann die Sieben des Trainergespanns Dean Schmidt/Birgit Deeben mit 25:23 (14:12) gegen den VfL Stade. Dank des 17. Erfolges beendeten die Huderinnen die Saison in der Oberliga Nordsee auf dem sechsten Rang. „Ich denke, dass wir mit der Saison mehr als zufrieden sein können“, sagte Schmidt. Vor allem wenn man bedenkt, dass die HSG im vergangenen Sommer einen Umbruch vollzogen und in der Rückrunde mit großen personellen Sorgen zu kämpfen hatte. Sie musste diese fast komplett ohne Jessica Galle und Saskia Petersen absolvieren. „Ich weiß auch nicht, ob Ashley Butler die Hälfte aller Spiele überhaupt gemacht hat. Die jungen Spielerinnen mussten so viel Verantwortung übernehmen“, sagte Schmidt.

Zusammen mit den erfahrenen Akteurinnen hätten sie das aber stark gelöst. Gerade den schon etwas Älteren sprach er dabei ein Kompliment aus, da diese eine Art Patenrolle übernommen hätten. Schmidt: „Mareike Zetzmann hat sich beispielsweise sehr um Lisa Hillmer gekümmert. Zusammen bilden die beiden für mich einen der stärksten Innenblocks.“ Für den Trainer war es derweil nicht nur das finale Spiel der Saison, sondern auch die letzte Partie auf der Bank der HSG – Birgit Deeben bleibt unterdessen bei der HSG. „Das muss ich nochmals sortieren. Noch bin ich im Spielmodus drinnen. Das wird noch ein bisschen dauern“, meinte er.

Zur Partie gegen den VfL Stade: Diese sei ein Stück weit ein Spiegelbild der gesamten Saison gewesen. Nämlich ein ständiges Auf und Ab. „Wir sind eingebrochen, haben uns dann wieder gesammelt, nur um erneut einzubrechen und uns ein weiteres Mal zu fangen“, berichtete Schmidt. Nach 13 Minuten lag seine Sieben mit 4:6 zurück, zur Halbzeit führte sie mit 14:12. In Durchgang zwei bauten die Huderinnen ihren Vorsprung zuerst auf drei Treffer aus, kassierten dann jedoch den Ausgleich und lagen nach 40 Minuten plötzlich mit zwei Toren im Hintertreffen. „Phasenweise waren wir im Angriff vielleicht zu brav und der Zug zum Tor sowie die einfachen Tore aus dem Rückraum haben gefehlt. Wobei man auch sehen muss, dass Stade Zetzmann die ganze Zeit in Manndeckung genommen hat“, berichtete Schmidt. Diese Räume wusste sein Team jedoch nicht immer zu nutzen.

Die finalen zehn Minuten der Partie gehörten dann wieder den Gastgeberinnen. Sie egalisierten den Rückstand, gingen in Führung und verteidigten diese bis zum Schluss. Schmidt: „Über die kompletten 60 Minuten betrachtet, geht der Sieg in Ordnung.“

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