Tennis

Huder TV verpasst die Meisterschaft

Die Erstvertretung des HTV hat das abschließende Spitzenspiel gegen Löningen verloren. Die Reserve feierte derweil den Titelgewinn in der Bezirksklasse.
15.09.2020, 12:34
Lesedauer: 2 Min
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Von Heino Horstmann

Freud und Leid haben beim Saisonfinale der diesjährigen Tennis-Mannschaftsmeisterschaften für die Herren-30-Teams des Huder Tennisvereins dicht beieinandergelegen. Während die Reserve des HTV die kurzfristig aufgetretenen personellen Probleme locker wegsteckte und sich mit einem souveränen 6:0-Heimerfolg über den ATSV Habenhausen die Meisterschaft in der Bezirksklasse sicherte, musste die Verbandsklassen-Vertretung ihre Titelambitionen begraben. Deutlich mit 1:5 ging das Spitzenspiel gegen den VfL Löningen verloren.

VfL Löningen - Huder Tennisverein 5:1: Eine solche Niederlage hat – gerade für einen bis dato souveränen Tabellenführer – natürlich ihre Gründe. Mit Tim Richter und Ahmad Hamijou fehlten aus persönlichen beziehungsweise verletzungsbedingten Gründen die beiden Spitzenspieler bei den Hudern. Dieses Manko war gegen das starke Gastgeber-Team nicht zu kompensieren. Die Akteure des VfL waren überwiegend mit besseren Leistungsklassen ausgerüstet und diese Überlegenheit wurde in den Matches deutlich.

Michael Brak gewann das Spitzeneinzel mit 6:2, 6:2 gegen Moritz Tschörtner, und auch seine Mannschaftskameraden Holger Ostendorf sowie Thorsten Brak hatten keine Probleme, Jens Peter Pielok mit 6:1, 6:1 beziehungsweise Henri Hornauer mit 6:2, 6:3 locker auf Distanz zu halten. Lediglich die Nummer vier der Huder, Jonas Groseker, der genau wie sein Kontrahent Frank Breher mit Leistungsklasse 13 ausgerüstet ist, verhinderte mit seinem 3:6, 6:2, 10:3 einen frühzeitigen Gesamtsieg der Löninger. Zu verhindern war der allerdings nicht mehr, denn im ersten Doppel setzten sich Brak/Brak mit 6:2, 6:0 gegen Tschörtner/Pielok durch und Ostendorf/Breher waren mit 7:6, 6:4 über das Gästeduo Hornauer/Groseker erfolgreich.

Huder Tennisverein II - ATSV Habenhausen 6:0: „Nach der zu erwartenden Abgabe unserer beiden Spitzenspieler Henri Hornauer und Jonas Groseker an die erste Vertretung habe ich schon Bedenken, auf der Zielgeraden im Kampf um die Meisterschaft noch abgefangen zu werden“, zeigte sich HTV-Mannschaftsführer Michael Koberg vor Spielbeginn skeptisch. Doch diese Bedenken waren schnell ausgeräumt, da der Gegner nur dezimiert und mit Spielern angereist war, die deutlich niedrigere Leistungsklassen hatten. Timo Droste gewann das Spitzeneinzel mit 6:3, 7:5 gegen Stephan Alken, Michael Koberg setzte sich mit 6:1, 6:3 gegen Dennis Keyssler durch, Christoph Wagner feierte mit seinem 6:0, 6:0 einen Kantersieg über Erik Schliemann und Niels von Seggern kam kampflos zu einem 6:0, 6:0. Das galt auch für das zweite Doppel Wagner/von Seggern, während das HTV-Duo Droste/Koberg letztlich sogar kämpfen musste, um das nur statistischen Wert habende Doppel gegen Alken/Keyssler mit 6:1, 7:6 zu gewinnen.

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